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An der Nordsee sind noch Plätze frei

An der Nordsee sind noch Plätze frei
Maritim: Viel zu gucken gibt es in den Häfen von Dornumersiel und Neßmersiel.
Dornumerland: Ostfriesische Ferientipps für Camper und Küstenfans. Von der Agentur

p>(djd). Im Dornumerland liegen die kleinsten Urlaubsorte der niedersächsischen Nordseeküste – und darauf ist man hier mächtig stolz. Weil die Zeit dadurch einfach einen Tick langsamer vergeht und genug Muße bleibt, um die schönste Zeit des Jahres ganz entspannt zu genießen. Darum lohnt es sich, die kleinen Hafendörfer wie Neßmersiel und Dornumersiel anzusteuern:

– Camping direkt am Meer. Vom Geräusch der Nordseewellen geweckt werden, frische Meeresluft einatmen und Salz auf den Lippen schmecken – der Campingplatz in Dornumersiel liegt unmittelbar am Strand, umgeben von Deichen, Wiesen und dem Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer. Trotzdem ist man dort nicht weit ab vom Schuss: Hafen, die Tourist-Information im „Reethaus am Meer“ und der Ortskern mit Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants befinden sich ganz in der Nähe.

– Nostalgie im Schäferwagen: Kurzentschlossene können auf dem Campingplatz in Dornumersiel eine ganz besondere Nacht verbringen – im Schäferwagen. Früher dienten die Gefährte aus Holz tatsächlich Schäfern als mobile Schlafstatt. Zwei der nostalgischen Wagen wurden originalgetreu nachgebaut und bieten Platz für drei Personen. Die Einrichtung ist komfortabel: eine Sitzbank mit absenkbarem Tisch, Betten, Schrank, kleine Teeküche und Außenterrasse – mehr braucht man nicht für ein paar entspannte Tage an der See. Ganz neu sind außerdem sogenannte Pipo-Wagen, die an alte Zirkuswagen erinnern.

– Stellplatz in der ersten Reihe: eingebettet zwischen Drachenwiese und Seedeich liegt der neue Wohnmobilplatz „Nordseeblick“ in Dornumersiel. 38 Wohnmobile haben auf den gut ausgestatteten Stellflächen Platz. Getrennt sind sie durch kunstvoll verzierte Holzpfähle, sogenannte Dalben, die maritime Motive zeigen. Gut zu wissen: Wer hier Urlaub macht, hat kostenlosen Eintritt in das beheizte Meerwasserfreibad nebenan.

– Entspannt unterwegs sein: Auch wenn es am Meer noch so schön ist – das Dornumerland hat sehenswerte andere Seiten. Entdecken lassen die sich unter anderem bei einer Segway-Tour, mit dem Elektroauto „Nordseeflitzer“ – oder mit dem Fahrrad. Besonders lohnend ist eine Tour ins „Ewige Meer“ im Binnenland. Hinter dem geheimnisvollen Namen verbirgt sich Deutschlands größter Hochmoorsee. Ein Holzbohlenweg schlängelt sich durch die Moorlandschaft mit vielen Stationen und Quiztafeln.

So erfährt man ganz nebenbei, welche Tiere sich hier heimisch fühlen. Informationen dazu findet man auf www.dornumer

land.de.

(City Anzeigenblatt Krefeld II)