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Sind Sie hochsensibel?

Nettetal. Nach Forschungen in den USA zählen etwa 15 bis 20 Prozent aller Menschen zu den hochsensiblen Personen. Menschen mit dieser normalen Veranlagung sind empfänglicher für die Wahrnehmung innerer und äußerer Reize. Den Betroffenen ist es schnell zu laut und zu voll. Sie scheuen größere Menschenansammlungen oder Veranstaltungen. Small-Talk ist ihnen oftmals ein Gräuel. Von der Redaktion

Für Stimmungen anderer Menschen sind sie extrem empfänglich und Musik kann sie zu Tränen rühren. Sie sind meist gute Zuhörer und Berater. Allerdings sind sie auch schnell überreizt und aufgrund der Vielzahl von aufgenommen Reizen leicht überlastet.

Von anderen hören sie gut gemeinte Ratschläge wie z.B. „Jetzt hör doch einfach mal auf darüber nachzudenken.“, „Leg dir doch mal ein dickeres Fell zu.“ oder aber auch „Stell dich nicht so an!“. Die wenigsten Betroffenen wissen, dass es für ihre Konstitution ganz normal ist so zu reagieren. Oft werden sie zu Unrecht als ängstlich, depressiv oder gehemmt eingeschätzt. Die Leiterin des Gesprächskreises Hochsensibilität im Kreis Viersen, Nicole Wolters, klärt über das Merkmal und typische Ausprägungen bei einem Vortrag der VHS auf. Er findet statt am Donnerstag, 7. April, um 19 Uhr, im Marienheim, Landstraße 28 in Hinsbeck. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Um vorherige telefonische Reservierung bei der VHS wird gebeten unter 02162/ 93480.

Der Gesprächskreis Hochsensiblität trifft sich jeden zweiten Freitag des Monats in Grefrath. Der nächste Termin ist am 8. April. An einem Austausch mit Gleichgesinnten interessierte Menschen können sich bei Nicole Wolters unter 02158/ 914985 anmelden. Die Teilnahme am Gesprächskreis ist kostenlos.

(Report Anzeigenblatt)