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Neubau liegt im Zeitplan

Neubau liegt im Zeitplan
Ottmar Köck, Geschäftsführer des St. Irmgardis-Krankenhauses Süchteln, Bauleiter Hans-Georg Weber, Architekt Thorsten König, Ärztlicher Direktor Dr. Kai Platte, Projektmanager Stefan Kleine und Dr. Thomas Axer, ebenfalls Geschäftsführer des St. Irmgardis-Krankenhauses Süchteln (v.r.), legten in dieser Woche den Grundstein für den Neubau der geriatrischen Klinik. FOTO: St. Irmgardis/ A. Baum
Süchteln. „Wir sind richtig gut im Zeitplan“, betont Ottmar Köck, Geschäftsführer des St. Irmgardis-Krankenhauses Süchteln bei der Grundsteinlegung für den ersten Bauabschnitt der geriatrischen Klinik. Von der Redaktion

Am St. Irmgardis-Krankenhaus soll zunächst ein dreigeschossiges Bettenhaus mit 78 Betten angebaut werden. Zwei Stationen sind für die geplante geriatrische Klinik vorgesehen, eine weitere für Innere Medizin und Chirurgie. Bei der Grundsteinlegung wurde auch eine Planrolle eingemauert, die Baupläne, lokale Zeitungen und einige Münzen enthält.

Rohbau soll Ende September fertig sein

„Wir wollen alles daran setzen, dass der Rohbau wie geplant Ende September fertiggestellt sein wird“, erläutert Thomas Axer die weitere Vorgehensweise. Die Fertigstellung des Neubaus ist für den 30. Juni 2016 vorgesehen. 255 Tonnen Stahl und 2.700 Kubikmeter Beton werden dann verbaut sein.

Der Auftrag für die Rohbau-Erstellung wurde an eine Viersener Bauunternehmung vergeben. Derzeit werden die Gewerke für Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro vergeben. Der Rohbau wird von den gesamten Baukosten dieses Neubaus, die mit rund 7,3 Millionen Euro kalkuliert sind, etwa 1,2 Millionen beanspruchen. Weitere rund 900.000 Euro sind für den Umbau der zentralen Notaufnahme vorgesehen, deren Planung weitgehend abgeschlossen ist.

Zeitgleich zu den guten Nachrichten zum Thema Neubau erteilte die Ärztekammer Nordrhein dem St. Irmgardis-Krankenhaus eine zusätzliche Weiterbildungs-Ermächtigung: Hanns-Peter Klasen, Chefarzt der Klinik für Geriatrie, ist nun berechtigt, Fachärzte für die Zusatzqualifikation der Klinischen Geriatrie weiterzubilden. „Durch die Anerkennung der vollständigen Ausbildungszeit sind wir dauerhaft in der Lage, entsprechende Mediziner und Medizinerinnen in die komplexe Arbeit der Geriatrie einzubinden.“

Neben der jetzt neu genehmigten Weiterbildung in der Geriatrie verfügt die Klinik in den Abteilungen und Bereichen Innere Medizin, Handchirurgie, der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie, der Viszeralchirurgie sowie der Orthopädie und Unfallchirurgie über eine Weiterbildungsermächtigung.

(Report Anzeigenblatt)