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Mehr Platz für Mütter

Mehr Platz für Mütter
Katharina macht sich mit ihren Eltern Iris und SPD-Ratsherr Jörg Dickmanns auf den Weg vom Alt- in den Neubau. Ins neue Mutter-Kind-Zentrum begleiten die junge Familie die AKH-Geschäftsführer Kim Holger Kreft und Dr. Thomas Axer (von links) sowie Schwester Arletta Köchert und Pflegedienstleiterin Dorothee Böckels (im Hintergrund). FOTO: Alois Müller
Viersen. Medizinische Geräte, Betten, Inventar – nicht zu vergessen die Patienten: Wenn ein Krankenhaus umzieht, gibt es viele Dinge zu beachten. Für das Allgemeine Krankenhaus Viersen (AKH) bricht eine neue Zeit an. Von der Redaktion

Die ersten Abteilungen, wie die Kardiologie oder die Intensivstation, sind bereits umgezogen. Nun folgt mit dem Einzug des Mutter-Kind-Zentrums eine Besonderheit: Für Schwangere, junge Mütter und ihre Neugeborenen bündelt das AKH Viersen ab sofort die Kräfte. „Alles hat hervorragend funktioniert“, freuen sich die AKH-Geschäftsführer Kim Holger Kreft und Dr. Thomas Axer.

Zu Beginn der Woche begrüßten die beiden gemeinsam mit Fritz Meies, dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates, Chefarzt Prof. Dr. Nicolas von Beckerath sowie Stationsleiterin Nadine Lafontaine den ersten Patienten. Mark Gremmen ist extra aus Rheurdt (Kreis Kleve) gekommen, um sich in Viersen behandeln zu lassen. Grund ist die hohe Expertise und Qualität der Abteilung für Kardiologie und Angiologie des AKH Viersen. Der Neubau hat aber ab sofort noch eine weitere Besonderheit zu bieten: Damit sich Mütter und Kinder geborgen fühlen und die größtmögliche Sicherheit genießen, hat das AKH Viersen ein Mutter-Kind-Zentrum gegründet.

Hier bündeln die Frauenklinik mit der Wöchnerinnenstation und die Kinderklinik St. Nikolaus des AKH Viersen ihre Kräfte. Die ersten Babys mit ihren Müttern sind jetzt umgezogen. Noch in der Nacht zu Donnerstag, 28. August, wurde hier Katharina, die Tochter von SPD-Ratsherr Jörg Dickmanns und Ehefrau Iris geboren. Nach den ersten Stunden auf der Wöchnerinnenstation im Altbau ging es dann für die junge Familie direkt ins Mutter-Kind-Zentrum.

„Von der Hebamme über die Kinderkrankenschwester, vom Kinderarzt und Frauenarzt bis hin zur Stillberaterin werden alle Fachdisziplinen auf einer Station Hand in Hand zusammen arbeiten“, sagt Dr. Christoph Aring, Chefarzt der Kinderklinik St. Nikolaus. „Das Mutter-Kind-Zentrum ist ein wichtiger Baustein unserer Philosophie eines Krankenhauses der kurzen Wege“, erklärt Kreft. Schon in der Vergangenheit haben Kinder- und Frauenklinik des AKH Viersen gemeinsame Leistungen angeboten. Allerdings waren diese bisher über das ganze Krankenhaus verstreut. Dies ändert sich nun. Alle Angebote, zum Beispiel auch die Kurse der Elternschule, konzentrieren sich auf einer eigenen Station. „Und weil alle Fachrichtungen auf einer Station sind, erleichtert das die Absprachen, den Informationsfluss und die Organisation von Teamkonferenzen“, ergänzt Dr. Mathias Uhlig. Anders ausgedrückt: „Es kommt zusammen, was zusammen gehört.“

(StadtSpiegel)