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Jeder einzelne Moment ist Leben

Jeder einzelne Moment ist Leben
Das Haus Franz in Dülken beteiligt sich an den Hospiz- und Palliativtagen NRW. Am 14. Oktober können sich die Besucher bei einer Vortragsreihe über Versorgungs- und Hilfsangebote in der letzten Lebensphase informieren. FOTO: pixabay
Dülken. „Jeder Moment ist Leben“ - an den Hospiz- und Palliativtagen NRW (13. bis 15. Oktober) beteiligt sich auch das Haus Franz in Dülken mit einer Vortragsreihe. Von der Redaktion

Zum Welthospiztag (14. Oktober) stellen in ganz Nordrhein-Westfalen Initiativen und Einrichtungen der Hospiz- und Palliativversorgung ihre Arbeit vor. Auch das Hospiz Haus Franz in Dülken ist in Zusammenarbeit mit dem Haus Bodelschwingh, den ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdiensten des Kreis Viersens sowie der Malteser Hilfsdienste Kempen und Grefrath dabei: „Wege am Lebensende“ lautet der Titel einer Vortragsreihe am 14. Oktober von 11 bis 14 Uhr im Bodelschwingh-Hospiz Haus Franz, Tilsiter Straße 12. Auf dem Programm stehen Kurzvorträge zu verschiedenen Versorgungs- und Hilfsangeboten in der letzten Lebensphase.

Beginnen wird die Veranstaltung mit einem Vortrag zu den Möglichkeiten der palliativen Versorgung in der Altenpflege. Daran anschließend erfahren die Teilnehmer mehr über die Arbeit stationärer und ambulanter Hospize, unter anderem durch Erfahrungsberichte ehrenamtlicher Hospizbegleiter. Abschließend besteht die Möglichkeit, sich über Trauerarbeit und das große Thema Patientenverfügung zu informieren. Bei einem Kaffee können sich die Besucher zu persönlichen Fragen individuell beraten zu lassen und sich durch Rundgänge einen Einblick in ein stationäres Hospiz verschaffen.

Schwere Krankheit, Sterben und Tod sind Teil des Lebens. Und auch der letzte Lebensabschnitt verdient so viel Lebensqualität wie möglich. In der Hospiz- und Palliativarbeit geht die seelische, spirituelle und soziale Begleitung Hand in Hand mit der medizinischen und pflegerischen Versorgung. In jedem Einzelfall wird entschieden, wie den betroffenen Menschen jeden Alters – vom Kind bis zum alten Menschen – individuell am besten geholfen werden kann.

(Report Anzeigenblatt)