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Die weite Welt im Krankenzimmer

Die weite Welt im Krankenzimmer
Stefan Russmann und Angelique Hirsch vom Förderverein, Doris Zingsheim (Sozialdienst), die leitende Ärztin der Palliativstation Elsbeth Steinfort und Anja Surga, stellvertretende pflegerische Leitung der Palliativstation (v.l.), im ersten Mediazimmer der Palliativstation am Krankenhaus Nettetal. FOTO: KH Nettetal
Nettetal. Auf der Palliativstation des Nettetaler Krankenhauses wurde jetzt mit Unterstützung des Fördervereins ein erstes Mediazimmer eingerichtet. Von der Redaktion

Die Palliativstation des Nettetaler Krankenhauses entwickelt sich kontinuierlich weiter. Immer bestrebt, den Bedürfnissen der Patienten gerecht zu entsprechen, wurde in den vergangenen Jahren stetig neues Equipment angeschafft oder das Angebot um beispielsweise die Aromatherapie erweitert. Möglich ist das alles durch die Einnahme von Spendengeldern des Fördervereins.

Das neueste Projekt ist jetzt umgesetzt: Ein Mediazimmer für die Palliativpatienten. In einem der Zimmer wurde ein Mediaplayer mit speziellen Programmen installiert und an den bereits vorhandenen Flachbildschirm angeschlossen.

Über den Mediaplayer können Patienten ab sofort Video- oder Audiodaten abspielen, Fotos ansehen, den Streamingdienst Netflix nutzen oder auch Computerspiele spielen. So lässt sich beispielsweise die verpasste Hochzeit des Enkels in Form von Fotos oder Videos in das Patientenzimmer bringen oder ein Film in einer anderen Muttersprache ansehen. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Die nächsten Monate werden zeigen, wie attraktiv das Angebot für die Palliativpatienten und deren Angehörige im Nettetaler Krankenhaus ist. Auf Grundlage dessen wird entschieden, ob weitere Zimmer aufgerüstet werden.

„Wir freuen uns sehr, dass solche Projekte durch die zahlreichen Spenden und den Förderverein für die Patienten umgesetzt werden können“, sagt Beatrix Eikelberg, Vorsitzende des Fördervereins des Nettetaler Krankenhauses. Im Laufe der Jahre gab es eine Fülle von Anschaffungen für die Palliativstation wie beispielsweise eine große Badewanne inklusive Lifter für die Patienten oder spezielle Trennvorhänge zur Wahrung der Privatsphäre. Aber auch zahlreiche Projekte für das Gesamthaus konnten mit Hilfe des Fördervereins verwirklicht werden. Darunter fallen unter anderem die Ausstattung der Intensiv- und Chemotherapiezimmer, die Gestaltung der Außenanlage wie auch diverse Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter des Hauses und viele mehr.

(Report Anzeigenblatt)