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Filigran und doch stabil

Filigran und doch stabil
Dank der hohen Tragkraft von Holz sind schmale Profile und hohe Spannweiten im Wintergarten möglich. Das schafft Raum und Licht. FOTO: djd/holzvomfach.de
Mit einem Wintergarten aus Holz ist man der Natur besonders nah. Von der Agentur

(djd). Ein Wintergarten am Haus wird schnell zum Lieblingsplatz für die ganze Familie: Hier hat man das Gefühl, mitten im Garten zu sitzen – und ist doch gut geschützt vor Wind und Wetter. Das Outdoor-Feeling in diesem lichtdurchfluteten Raum lässt sich auch dann noch genießen, wenn sich die Temperaturen im Herbst und Winter im Sinkflug befinden.

Wer durch den Bau beziehungsweise Anbau eines Wintergartens zusätzlichen Wohnraum gewinnen will, sollte auf Holz setzen. Es ist ein nachwachsender und ökologischer Baustoff, passt zu jedem Wohnstil und sorgt für ein angenehmes Wohngefühl. Vor allem aber lässt Holz bei der Konstruktion und Gestaltung des Wintergartens viel Raum für Individualität.

Holz ist nicht gleich Holz

Besonders gut geeignet für die Konstruktion eines Wintergartens ist Brettschichtholz aus heimischen Hölzern wie Fichte, Lärche, Tanne, Douglasie, Kiefer oder Eiche. Holz ist allerdings nicht gleich Holz: Trägt es beispielsweise das PEFC-Siegel mit dem stilisierten Laub- und Nadelbaum im Logo, stammt es garantiert aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Wer mit einem Wintergarten die Naturnähe sucht, für den ist es auch gut zu wissen, dass das Holz im Einklang mit der Natur geerntet wurde. Informationen dazu und zu Anbietern, die Ware mit dem Siegel führen, findet man auf www.pefc.de.

Ohne Expertenrat geht es nicht

Für die Konzeption eines Wintergartens ist die Unterstützung durch Experten die beste Idee: Kompetente Partner können beispielsweise Architekten, Fensterbauer, Zimmerer, Holzfachhändler oder Wintergartenhersteller sein. Sie helfen bei den notwendigen Formalitäten wie der Bauvoranfrage und dem Bauantrag. Zudem halten sie wertvolle Tipps für die Konstruktion des Anbaus bereit.

Holz lässt einen Wintergarten besonders luftig und offen wirken: Dank der hohen Tragkraft von Holz sind schmale Profile und hohe Spannweiten im Wintergarten möglich.

Gegen den Einfluss des Wetters wird die Holzkonstruktion durch den passenden Anstrich, eine Holzschutzlasur oder die Kombination mit Aluminium auf der Außenseite geschützt.

Will man ganzjährig aus dem Wintergarten den Blick in die Natur genießen, sollte er beheizbar sein und den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen. Unterstützt durch kontrollierte Belüftung und Beschattung kann Holz selbst seinen Beitrag zu einem guten Raumklima im Wintergarten leisten: Das natürliche Material nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf und gibt diese bei trockener Luft wieder ab.

Holzboden: von Grund auf behaglich

Mit seiner angenehmen Oberfläche, den warmen Farben und der natürlichen Maserung prägt der natürliche Baustoff Holz den Innenraum des Wintergartens und fügt sich harmonisch in jedes Wohnambiente ein. Auch der Boden kann idealerweise mit Holz gestaltet sein – beispielsweise in Form von Parkett oder Dielen. Ein professionelles Fundament verhindert, dass der wertvolle Naturstoff mit Feuchtigkeit in Kontakt

kommt.

(StadtSpiegel)