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Zukunft des Süchtelner Höhenbads: Wohnpark kommt

Zukunft des Süchtelner Höhenbads: Wohnpark kommt
Vergangenes Wochenende fand ein Workshop zur Zukunft des Süchtelner Höhenbads statt. Geht es nach den Plänen der Stadtplaner, entsteht hier ein attraktives Wohngebiet. FOTO: Jungblut
Süchteln. Was geschieht mit dem Gelände des ehemaligen Höhenbades in Süchteln? Die Stadtplaner im Viersener Rathaus entwickeln derzeit ein attraktives Wohngebiet mit rund 40 Wohneinheiten. Mit eingebunden in die Planungen sind auch die Bürger selbst. Von Werner Jungblut

Die Anwohner im Bereich der Schlegelstraße und Hindenburgstraße sind neugierig. Was wird aus dem Gelände des ehemaligen Höhenbades? Was geschieht mit dem Spielplatz? Bleiben Grünflächen erhalten? Interessenten, die gerne hier in ein neues Wohngebiet einziehen möchten, waren gespannt auf die ersten Ideen der Stadtplaner. In der vergangenen Woche hatte der Fachbereich Stadtentwicklung zu einem ersten Bürgerworkshop eingeladen.

Bürger nehmen an

den Planungen teil

Viele Bürger und Interessenten nahmen diese Einladung gerne an. Nachdem zunächst ein Rundgang übers Gelände erfolgte, gab es in der Hauptschule einen Bürgerworkshop, eine erste vorgezogene Bürgerbeteiligung. Viersens Technische Dezernentin Beatrice Kamper und Dipl.-Ing. Jörn Clasen vom Bereich Stadtentwicklung und Bauleitplanung stellten mit ihrem Team zunächst die ersten Ideen für das Projekt Wohnpark „An den Höhen“ vor. Daraufhin wurden Vor- und Nachteile der Varianten aufgeführt und eigene Ideen entwickelt. Die Teilnehmer machten außerdem deutlich, was ihnen wichtig und erhaltenswert ist. Diese Anregungen nehmen die Planer jetzt mit in ihre weitere Arbeit, wägen ab was sinnvoll ist und was man in die weiteren Planungen einfließen lässt.

„Wir sind sehr angetan von diesem ersten Feedback und werden uns bemühen, eine erste konkretere Planung noch vor den Sommerferien in die Beratung zu bringen“, so Dezernentin Beatrice Kamper.

Grundlegendes städtebauliches Ziel der Planung sei es, Süchteln als attraktiven Wohnstandort zu stärken und ein qualitätsvolles Wohngebiet mit besonderen Alleinstellungsmerkmalen zu entwickeln.

Vorgesehen sind rund 18 Wohneinheiten als barrierefreie Eigentumswohnungen in sogenannten Punkthäusern sowie weitere 20 bis 23 Wohneinheiten in Einzel- oder Doppelhäusern. Nach der Bauleitplanung geht es dann in die erste Phase des Bebauungsplanes mit einer weiteren Bürgerbeteiligung. Süchteln weist derzeit verhältnismäßig geringe Siedlungspotenziale im Nahbereich des Stadtzentrums auf, so dass die Fläche des Süchtelner Höhenbades hier einen wichtigen Baustein zur Stärkung des Stadtteiles darstellt.

(StadtSpiegel)