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Wohnhaus ausgebrannt

Wohnhaus ausgebrannt
Der Bewohner war zur Zeit des Brandes nicht zu Hause. FOTO: Heike Ahlen
Viersen. An der Königsberger Straße ist am heutigen Mittwoch ein Reihenendhaus komplett ausgebrannt. Der einzige Bewohner des Gebäudes war glücklicherweise nicht im Haus. Der Feuerwehr Viersen gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbarhäuser zu verhindern. Von der Redaktion

Gleich fünf Notrufe gingen gegen 5.30 Uhr bei der Leitstelle der Feuerwehr ein. Hauptamtliche Kräfte der Hauptwache und Freiwillige Feuerwehrleute der Löschgruppen 1 (Stadtmitte) und 2 (Rahser) sowie der Rettungsdienst rückten aus.

Das eingeschossige Gebäude brannte lichterloh. Die Flammen schlugen meterhoch aus dem Dach. Die Löschgruppen 3 und 4 (Hoser und Helenabrunn) sowie die Einsatzleitgruppe (ELW-Gruppe) wurden sofort nachalarmiert. Da das Haus am Ende eines Stichweges direkt am Waldrand liegt und nur über einen schmalen Stichweg erreichbar ist, konnte nur vom Boden aus gelöscht werden.

Zunächst war unklar, ob sich Menschen in dem Haus befinden. Die Feuerwehrleute konnten das Gebäude aufgrund des großen Feuers nicht betreten. Der Bewohner des Hauses meldete sich dann im Verlauf des Einsatzes bei Polizei und Feuerwehr. Nach ersten Erkenntnissen kam er gerade nach Hause.

Die Feuerwehr baute eine sogenannte Riegelstellung auf. Damit konnte erfolgreich das Übergreifen der Flammen auf die Nachbarbebauung verhindert werden. Lediglich im unmittelbar angrenzenden Haus gab es Schäden durch die starke Rauchentwicklung. Die Wehr kontrollierte die Nachbarhäuser, alle Bewohnerinnen und Bewohner waren in Sicherheit.

Insgesamt waren 40 Kräfte der Feuerwehr Viersen im Einsatz, 34 Feuerwehrleute sowie sechs Kräfte des Rettungsdienstes.

Zur Brandursache kann die Feuerwehr noch nichts sagen. Nach Abschluss der Feuerwehrtätigkeit wird die Brandstelle an die Polizei übergeben.

(StadtSpiegel)