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Wie schön die Niers doch ist

Wie schön die Niers doch ist
Der neue Kalender mit seinen Niers-Motiven begeistert (v.l.): Frank Schmidt (Druckerei Hölters), Dr. Albert Pauly und Reiner Fiege (beide Heimatverein), Stefan Kaiser (Fotograf) und Christoph Hölters (Druckerei Hölters). FOTO: Claudia Ohmer
Viersen. Die Niers in all ihren Facetten ist Thema des neuen Kalenders, den der Verein für Heimatpflege Viersen wieder initiiert hat und der ab sofort erhältlich ist. Für die beeindruckenden Foto-Motive ist wieder Stefan Kaiser verantwortlich. Von Claudia Ohmer

„Zum zehnten Mal hat die Druckerei Hölters uns den Kalender zur Verfügung gestellt“, freut sich Dr. Albert Pauly, Vorsitzender des Vereins für Heimatpflege Viersen. Auch in diesem Jahr kommt der Reinerlös wieder der „Skulpturensammlung Viersen“ zugute. Mit dem Thema „Die Niers im Laufe der Jahreszeiten“ hat sich diesmal der Viersener Fotograf Stefan Kaiser, der bereits zum vierten Mal den Kalender gestaltet, befasst. „Ich plane nach dem Wetterbericht meine Fototouren. Natürlich gibt es auch Wartezeiten vor Ort für ein Bierchen, bis die Sonne dann richtig für das perfekte Bild steht“, erklärt Stefan Kaiser. Und verfrorene Finger waren bei seinen Wintermotiven auch nicht selten. Beim Motiv für den Monat August - Sommergewitter - habe es geschüttet wie aus Eimern. „Da musste ich dann auch erst fast eine Stunde im Auto warten bis ich Fotos schießen konnte“, berichtet er. „Eine Auswahl der Motive für zwölf Monate zu treffen, war sehr schwer bei der Vielzahl der tollen Fotos“, berichtet Albert Pauly, der mit seinen Kollegen vom Heimatverein, Fred Pollmanns und Reiner Fiege, die Motive ausgewählt hat. Herausgekommen ist dabei ein Kalender, der zum ersten Mal überregional ist, nicht nur die Viersener Stadtteile betrachtet.

So findet man Motive der Niers aus den Gegenden Süchteln, Geldern und Pont, Wachtendonk, Schloss Rheydt und Schloss Wickrath sowie Gennep, wo die Niers nach rund 117 Kilometern in die Maas mündet. Kurz nachdem die Niers als Quelle entspringt hat Stefan Kaiser den „schmalen Bach“ bei Wickrathberg in den Fokus gestellt. Die Susmühle bei Goch - ein weiteres Motiv. „Bei Recherchen bin ich auf die einzige intakte Wassermühle am heutigen Lauf der Niers gestoßen“, berichtet Kaiser. Auch Christoph Hölters und Seniorchefin Ulla Hölters der Viersener Druckerei zeigten sich begeistert bei der Vorstellung des Kalenders, besonders von den raffinierten Spiegelungen der Schlösser Rheydt und Wickrath im Wasser der Niers.

(Report Anzeigenblatt)