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Wie aus einem Unfall eine Spende wird

Wie aus einem Unfall eine Spende wird
Uwe Bludau vom Abschleppdienst Bröker, Michelle Greiner und Tobias Gerhold von der Flüchtlingshilfe des SKM, die die Flüchtlinge im Kaisers-Hochhaus betreut, und Markus Schmitz (v.l.) konnten das Brot aus dem umgekippten Lkw umladen und an die Flüchtlingshilfe überreichen. FOTO: hei
Kreis Viersen. In der Nacht zu Freitag ist auf der A 52 bei Niederkrüchten ein mit fünf Tonnen frischem Brot beladener Lkw aus noch ungeklärter Ursache umgekippt. Jetzt wurde das Brot an Flüchtlinge gespendet. Von Heike Ahlen

Zum Glück blieb bei dem Unfall der Fahrer des LKW unverletzt - und auch die Ladung konnten Mitarbeiter eines örtlichen Abschleppunternehmens bei der Bergung relativ unversehrt umladen.

Am Freitagnachmittag konnten sich verschiedene Institutionen dann auf dem Gelände des Abschleppunternehmens in Mackenstein Brot abholen. Neben dem Kinderdorf Bethanien konnten auch eine Nettetaler Flüchtlingsinitiative und die Flüchtlingshilfe des SKM, die die 150 Menschen im ehemaligen Kaisers-Hochhaus betreut, bedacht werden.

Helfer Tobias Gerhold freut sich besonders darüber, dass unter den verschiedenen Brotsorten auch Fladenbrot und libanesische Spezialitäten waren, die viele Flüchtlinge noch aus ihrer Heimat kennen dürften.

(StadtSpiegel)