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Untersuchungen an der Kita Röhlenend

Viersen. Im Außenbereich der Kindertageseinrichtung Röhlenend werden voraussichtlich in der Woche nach Karneval Bodenproben entnommen. An insgesamt sieben Stellen wird ein Gutachter in Tiefen von bis zu fünf Metern bohren. Von Sandra Geller

Hintergrund sind Prüfungen im Zusammenhang mit geplanten Leitungsarbeiten auf dem Nachbargrundstück. Dabei waren auf mehr als 65 Jahre alten Karten und Luftbildern sowohl auf dem betroffenen Grundstück als auch im heutigen Kita-Außenbereich Bauwerke entdeckt worden, die vermutlich als Absetzbecken für Abwässer genutzt wurden. Die Becken könnten im Zusammenhang mit der hier verlaufenden Nette stehen. Aussagekräftige Aufzeichnungen dazu liegen aber nicht vor.

Die Bohrungen sind reine Vorsorgemaßnahmen. Es gibt keine Anhaltspunkte für eine Bodenbelastung. Grundwasser- und Wasserproben in diesem Bereich sind unauffällig. Auch wurde der Boden, auf dem sich Kindergarten und Außenspielfläche befinden, beim Bau der Kita neu aufgeschüttet, so dass eine Belastung seitens der Stadt Viersen als eher unwahrscheinlich eingestuft wird.

Zwischenzeitlich haben die Arbeiten an der Fassade begonnen. Diese werden bis Ende März abgeschlossen sein. Im Anschluss daran wird zeitnah der durch die Baumaßnahme in Mitleidenschaft gezogene Teil des Außenbereichs rund ums Gebäude fertig gestellt, so dass die Kita Röhlenend danach wieder in vollem Umfang durch die Kinder genutzt werden kann.

(Report Anzeigenblatt)