| 08.57 Uhr

Top-Athleten am Start

Top-Athleten am Start
Tomas Janku aus Tschechien gewann bei den Europameisterschaften 2006 in Göteborg die Silbermedaille. In diesem Wettkampf erzielte er außerdem seine persönliche Bestleistung von 2,34 Metern. FOTO: Förderverein Hochsprung-Meeting
Viersen. In Viersen steht das Internationale Hochsprung-Meeting an. Seit 20 Jahren begeistert die Veranstaltung das Publikum mit spannenden Wettkämpfen. Olympiasieger, Welt-, Europa- und Landesmeister sowie die besten deutschen Athleten gehen gemeinsam am 2. August auf der Kunststoffanlage an der Löh an den Start. Von Sandra Geller

Auch in diesem Jahr verspricht das Team um Georg Gehlen und Meeting-Direktor Detlef Vieth eine tolle Veranstaltung mit Hochspringern von Weltklasseformat. Im Hauptfeld bei den Männern wird es darum gehen, die Form für die anstehenden Weltmeisterschaften in Peking bzw. für die jeweiligen Landesmeisterschaften zu testen. Einige der Hochspringer wollen auch noch die WM-Fahrkarte lösen und peilen die geforderte Norm von 2,28 Meter an. Ebenso wird der vom Förderverein ins Leben gerufene NachwuchsCup wieder mit sehr guten Athletinnen aus NRW besetzt sein. Auch hier sind wieder Bestleitungen zu erwarten.

In Viersen mit dabei sein werden die Truppe vom World High Jump Center Köln mit Edgar Rivera und Mohamed Younis, außerdem Fernand Djoumessi aus Kamerun, der mittlerweile in Frankreich lebt und trainiert, sowie der Grieche Adonios Masteros. Weiter am Start: der Niederländer Douwe Amels, Zweitplatzierter im vergangenen Jahr mit 2,23 Metern, und die beiden Polen Sylwester Bednarek und Wojciech Theiner. Ganz frisch auf die Teilnehmerliste sprang noch am Freitag Bram Ghuys aus Belgien, ein U23-Springer mit einer Bestleistung von 2,26 Meter.

Eine besondere Herausforderung für den reibungslosen Ablauf des Hochsprung-Meetings ist der Umzug auf die kleinere Kunststoffanlage an der Löh. Das bisherige Springerfeld steht aufgrund des Neubaus der KiTa am Konrad-Adenauer-Ring nicht mehr zur Verfügung. „Wir müssen uns auf völlig neue Begebenheiten einstellen“, sagt Detlef Vieth. Der Kunststoffplatz der Sportanlage an der Löh ist wesentlich kleiner, dadurch muss die Athletenfläche etwas reduziert werden und auch der Zuschauerbereich wird kleiner ausfallen. Was die Organisatoren besonders bedauern: Bei dieser Übergangslösung kann kein barrierefreier Zugang eingerichtet werden. Dennoch dürfen sich die Zuschauer am 2. August auf Leistungen auf Weltklasseniveau freuen.

(Report Anzeigenblatt)