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Skulpturen stapeln sich sekundenschnell

Skulpturen stapeln sich sekundenschnell
Die Performance „bodies in urban spaces“ findet am kommenden Samstag in Viersen statt. FOTO: Lisa Rastl
Viersen. Auf einem sorgsam choreographierten Parcours be Von Claudia Ohmer

wegt sich laufend ein Trupp bunt gekleideter Performer. Sie verschränken und stapeln sich in Fenster- und Türrahmen, auf Treppenstufen, Vordächern oder Parkbänken. Als bizarre Körperskulpturen eröffnen sie Station für Station den Betrachtern kuriose und unerwartete Perspektiven auf „ihre“ Stadt. Um ein neues Stadterlebnis, um unerwartete Begegnungen mit scheinbar vertrauten Plätzen geht es dem Künstler Willi Dorner.

In mehr als 90 Städten weltweit gelangte die Performance „bodies in urban spaces“ des Österreichers Willi Dorner erfolgreich zur Aufführung, von New York bis Helsinki wurden Städte zu Bühnen umgestaltet. „bodies in urban spaces“ ist ab Samstag, 15. Oktober, in der Viersener Innenstadt zu erleben. Das Kunstprojekt führt auf einem spannenden Spaziergang durch die Stadtlandschaft. Überrascht, irritiert und beeindruckt werden Betrachter Zeuge, wie sich die Performer sekundenschnell und jeweils nur für wenige Minuten zu neuen Skulpturen formieren, sich um Verkehrsschilder winden oder in Mauernischen quetschen.

Zweimal wird die Performance zu sehen sein, jeweils um 11 Uhr und um 15 Uhr beginnt sie am Hagelkreuz auf dem Viersener Gereonsplatz. Bis 14. Oktober trainieren die Performer täglich mehrere Stunden lang. Ein Künstlergespräch mit Willi Dorner findet statt im Anschluss an die erste Performance um 12 Uhr in der Städtischen Galerie.

(StadtSpiegel)