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Sagenhaft durch die Süchtelner Straßen

Süchteln. Süchteln hat viel zu bieten, davon überzeugten sich auch in diesem Jahr viele hunderte Besucher, die an den Stadtführungen der Gruppe "Sagenhaftes Süchteln" des Süchtelner Heimat- und Verschönerungsverein teilgenommen haben. Von Claudia Ohmer

Darunter waren erfreulicherweise neben den Einheimischen auch viele auswärtige Besucher, die erstaunt waren, mit wie viel spannender Historie Süchteln aufwarten kann. Für Kindergärten und Grundschulen wurden sieben Stadtführungen oder der Besuch der "Versunkenen Kapelle" angeboten. Ob "Hexe", "St. Irmgardis", "Märchentanten", "Mönche", "Stadtschreiber", oder "Ritter Baldinus"- die Stadtführer vermitteln unterhaltsam, vergangene Geschehnisse.

Auch 2017 wird es ein breitgefächertes Angebot geben. Zwei neue Themenschwerpunkte neben den "normalen" Stadtführungen sind angedacht. Eine Führung gegen das Vergessen. Für Besucher die wissen möchten, was zwischen 1933 und 1945 in der ehemaligen Provinzial Heil- und Pflegeanstalt Johannistal in Süchteln geschehen ist.

Eine weitere Führung unter dem Motto "Hexen, Mörder und Besessene" taucht in die Kriminalgeschichte Süchtelns ein. Die Besucher lernen die Orte kennen, an denen der Pranger stand, und wo sich die Orte der Hinrichtungen befanden. Die Termine werden im Vorfeld in der örtlichen Presse bekannt gegeben.

(StadtSpiegel)