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Richtfest der Lebenshilfe

Richtfest der Lebenshilfe
Beim Richtfest (v.l. stehend): andra Thoneick (Gruppenleitung Apartmenthaus Dülken), Uwe Schummer (Bundestagsabgeordneter, Landesvorsitzender der Lebenshilfe NRW), Michael Jansen und Thomas Jörissen (Zimmermänner), Christina Minten (stellv. Vorsitzende Lebenshilfe), Michael Behrendt (Geschäftsführer Lebenshilfe), Sabine Anemüller (Bürgermeisterin), Gregor Dewey (Architekt), (v.l.vorne): Bernd Gartmann und Volckmar Bessel (Klienten der Lebenshilfe).
Dülken. Am Eingang des Neubaugebietes „Burgacker“ in Dülken entsteht ein barrierefreies Apartmenthaus für Menschen mit und ohne Behinderung. Insgesamt 1,9 Millionen Euro werden von der Lebenshilfe Kreis Viersen investiert. Von der Redaktion

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Sabine Anemüller, Bundestagsabgeordneten Uwe Schummer, der als Landesvorsitzender der Lebenshilfe NRW Grußworte sprach, und 70 geladenen Gästen, Nachbarn und potenziellen Mietern stießen die stellvertretende Vereinsvorsitzende der Lebenshilfe Kreis Viersen, Christina Minten, und Geschäftsführer Michael Behrendt beim Richtfest für das neue Apartmenthaus der Lebenshilfe an.

Insgesamt entstehen an der Hermann-Schmitz-Allee 76 im neuen Gebäude sieben Wohneinheiten: Eine Wohngruppe im Erdgeschoss für fünf Mieter sowie sechs barrierefreie Einzelwohnungen in den oberen beiden Stockwerken. Dazu ein Gemeinschaftsraum sowie auch ein Büro, in dem eine Mitarbeiterin als Quartiersentwicklerin und Ansprechpartnerin mit einer dreijährigen finanziellen Unterstützung durch die Aktion Mensch einziehen wird. Bezugsfertig wird das Haus voraussichtlich im September sein.

Sabine Anemüller dankte der Lebenshilfe „für solch ein gelungenes Leuchtturm-Objekt der Inklusion“. Uwe Schummer sprach vom „zukünftigen Miteinander“. Michael Behrendt erklärte: „Mit dem Bau des Hauses folgt der Verein der politischen Maxime ’ambulant vor stationär’. Und dies bedeutet gleichzeitig einen Wendepunkt in der Schaffung von Wohnraum für Menschen mit Behinderung. Ziel ist es, entsprechend der UN-Konvention zu den Rechten der Menschen mit Behinderung ein inklusives Wohnen, ja gleichberechtigtes Wohnen in einem Gebäude zu ermöglichen, denn neben Menschen mit Handicap werden drei Wohnungen auch für Viersener Bürger ohne Behinderung entstehen“.

Insgesamt investiere der Verein einen Betrag von 1,9 Millionen Euro. Gut 900 000 Euro erhalte der Verein als zinsgünstiges Darlehen aus Mitteln des Ministeriums für Gesundheit und Soziales des Landes NRW (NRW Bank) und 280 000 Euro betrage die Fördersumme von der Aktion Mensch als Zuschuss zu diesem Bauvorhaben. Durch die öffentliche Förderung können nur Menschen mit einem Wohnberechtigungsschein Mieter des Hauses werden.

Infos unter 02156/ 49 40 12 oder per E-Mail an wohnberatung@lebenshilfe-viersen.de.

(StadtSpiegel)