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Kein Nachholtermin in Dülken
Prinzenpaar soll nächstes Jahr mitziehen

Dülken. Heute morgen wurde das bestätigt, was in Dülken die Spatzen schon länger von den Dächern pfiffen: Der ausgefallene Dülkener Rosenmontagszug wird nicht nachgeholt. Dies teilte der Vaterstädtische Verein heute auf einer Pressekonferenz mit. Von der Redaktion

Pünktlich zur närrischen Zeit von 11.11 Uhr hatte der Vaterstädtische Verein eingeladen, um seine Entscheidung in Sachen Nachholtermin des ausgefallenen Dülkener Karnevalszuges kundzutun. Wochenlang hatte der Verein geplant, Karnevalsgruppen abtelefoniert, mit der Stadt, dem DRK und der Polizei verhandelt und sogar schon einen Ausweichtermin ins Auge gefasst: Am 17. April sollte der Zug nachgeholt werden. Doch daraus wird nichts.

Aufgrund der Tatsache, dass sich nur 53 Gruppen bereit erklärt hatten, bei dem Nachholtermin überhaupt dabei zu sein, lohne sich der Aufwand nicht, der die Organisation des Zuges mit sich bringe, hieß es von Seiten des Vaterstädtischen Vereins. Hinzu kommt, dass Dülken ein "spezielles Pflaster" sei, gerade was den Karnevalszug angeht. So sei die Polizei mit ihrer Hundertschaft auch beim diesjährigen Rosenmontag in Dülken bis 22 Uhr im Einsatz gewesen - und das obwohl der Zug wegen des Sturms gar nicht stattfand. Das Sicherheitskonzept für den Nachholtermin sei nur sehr schwer zu realiseren, hieß es auf der Pressekonferenz.

Prinzenpaare sollen nächstes Jahr mitziehen

Als Trostpflaster für das  Prinzenpaar Christian und Melanie Höchst, als auch für das Dülkener Kinderprinzenpaar gab der Vaterstädtische Verein bekannt, dass beide Prinzenpaare im nächsten Jahr beim Rosenmontagszug 2017 mit von der Partie sein sollen. Die Dölker Jonges haben sich bereit erklärt, einen "Ex-Prinzenwagen" zu bauen, auch für das Kinderprinzenpaar wird es einen eigenen Wagen geben.

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