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Peng-Peng statt Ping-Pong

Peng-Peng statt Ping-Pong
Von wegen Ping-Pong - der Tischtennisball fliegt so schnell über die Platte, da klingt es eher nach „Peng-Peng“. FOTO: Ralf Groschopp
Dülken. Der Stadt Spiegel stattete dem Tischtennis Club Schwarz-Gelb Dülken einen Besuch ab. Von Ralf Groschopp

Franziska Erdtelt (18) und Lea Dörbandt (17) stehen auf der einen Seite der grünen Platte. Auf der anderen Seite des Netzes haben die Schwestern Melissa (15) und Sheilla Bahrami (17) Stellung bezogen. In unglaublichem Tempo jagen sie den Ball über das gut fünfzehn Zentimeter hohe Netz. Von wegen Ping-Pong, das hier ist „Peng-Peng“.

Denn dabei zeigen sie das ganze Repertoire ihres Könnens: Topspins, Sidespins, Flips und Ballonabwehrschläge. Melissa und Sheilla spielen bereits seit sieben Jahren beim TTC.

„Damals haben unsere Nachbarn uns gefragt, ob wir nicht einmal mit zum Training kommen möchten. Nach dem ersten Mal waren wir infiziert“, berichtet Sheilla. Ihre jüngere Schwester ist vor allem begeistert von der Vielseitigkeit des Sports: „Tischtennis verlangt höchste Konzentration, Ausdauer und vor allem Technik. Dazu kommt, dass man als Einzelsportler aber auch als Mannschaftsmitglied Erfolge feiern kann.“

So viel Begeisterung würde sich Harald Wefels gerne noch von mehr Dülkener Kindern und Jugendlichen wünschen. „Bei den Damen und Mädchen sieht es ganz gut aus. Wir würden aber gerne noch mehr Jungs für unseren Sport begeistern“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, der derzeit 98 Mitglieder, davon rund 40 Jugendliche, zählt. Um neuen Nachwuchs an die Platte zu holen, geht der TTC nun ein wenig in die Offensive. Beim Dülkener Kindertag am 14. Juni wird der Verein vor der St. Cornelius-Kirche einen Infostand betreiben. Zudem wird eine Tischtennisplatte aufgestellt, an dem jeder Interessierte sein Können testen kann.

„Vielleicht entdeckt ja so der ein oder andere seine neue Leidenschaft“, hofft der 56jährige Wefels. Infos zum Probetraining: www.ttc-schwar-gelb-duelken.de

(StadtSpiegel)