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NRW wählt neuen Landtag

Kreis Viersen. Mehr als 70 Zentimeter lang und – zugegeben – etwas kompliziert gefaltet sind die Stimmzettel für die Landtagswahl in diesem Jahr. Schließlich müssen auf dem „Wahlzettel“ für die NRW-Wahl am Sonntag, 14. Mai, insgesamt 31 Landeslisten der Parteien Platz finden. Von der Redaktion

So viele Landeslisten hat der Landeswahlausschuss zugelassen. „Gehen Sie zur Wahl und machen Sie von Ihrer Stimme Gebrauch“, appelliert der Kreiswahlleiter, Landrat Dr. Andreas Coenen, an die Wahlberechtigten. „Die weltpolitische Lage führt uns jeden Tag vor Augen, wie wichtig demokratische Wahlen sind.“

Mittlerweile sind im Kreis Viersen alle Wahlbenachrichtigungen verschickt. Rund 205.000 Wahlberechtige verteilen sich auf zwei Wahlkreise. „Eine Besonderheit trifft bei dieser Landtagswahl die Wähler aus Tönisvorst“, erklärt Vivien Packheiser, Koordinatorin der Wahl im Viersener Kreishaus. Durch den neuen Zuschnitt der Wahlkreise wählen die Bürger aus St. Tönis und Vorst mit Krefeldern zusammen einen gemeinsamen Direktkandidaten.

Die Wähler haben zwei Stimmen: Mit dem ersten Kreuz wählen sie einen Direktkandidaten. Die zweite Stimme ist für die Landeslisten der Parteien bestimmt. Aus beiden Teilen – Direktkandidaten und Listen der Parteien – setzt sich der neue Landtag zusammen.

Im Wahlkreis 51 (Schwalmtal, Viersen und Willich – zirka 111 000 Wahlberechtigte) stehen zur Wahl:

Hans Smolenaers (SPD)

Dr. Stefan Berger (CDU)

Martina Maaßen (GRÜNE)

Dr. Frank a Campo (FDP)

Markus J. Hoffbauer (PIRATEN)

Franz Lohbusch (DIE LINKE)

Ute Reyners (AfD)

Volker D’Agnone (Einzelbewerber – Kennwort: für mehr Mitbestimmung)

Im Wahlkreis 52 (Brüggen, Grefrath, Kempen, Nettetal und Niederkrüchten – zirka 94 000 Wahlberechtigte) stehen zur Wahl:

Tanja Jansen (SPD)

Dr. Marcus Optendrenk (CDU)

Rene Heesen (GRÜNE)

Dietmar Brockes (FDP)

Tobias Leppkes (PIRATEN)

Günter Solecki (DIE LINKE)

Axel Bähren (AfD)

Aktuell sind vier dieser Bewerber bereits im NRW-Landtag vertreten. Dr. Berger und Dr. Optendrenk wurden bei der Landtagswahl 2012 direkt gewählt. Maaßen und Brockes zogen über die Landeslisten ihrer Parteien ins Landesparlament ein. Die Wahlbeteiligung lag am 13. Mai 2012 im Wahlkreis 51 bei 59,3 Prozent und im Wahlkreis 52 (damals mit Tönisvorst) bei 62,3 Prozent.

(StadtSpiegel)