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Neue Ausstellung von Sabrina Fritsch

Viersen. Die Städtische Galerie im Park zeigt ab Sonntag, 22. Januar, eine Ausstellung mit Arbeiten der Malerin Sabrina Fritsch. Die Präsentation, die bis zum 5. März zu sehen sein wird, wird um 11 Uhr eröffnet. Von der Redaktion

Der Titel ihrer Viersener Ausstellung „Chrom, abgeleitet vom altgriechischen Wort „chroma“ für „Farbe“, stellt deren entscheidende Rolle für ihre künstlerische Arbeit in den Mittelpunkt. Sabrina Fritsch erforscht mit großer Sensibilität die Möglichkeiten, die die Malerei mit Farbe eröffnet. Im Wechselspiel mit Form und Material entwickelt sich eine enorme Vielfalt an Ausdrucksformen und Formaten.

Viele ihrer Bilder veranschaulichen den Entstehungsprozess, etwa wenn Farbschicht um Farbschicht auf der groben Webstruktur eines Rupfenstoffes aufgetragen wird, um dann abgeschliffen zu werden und den Bildgrund wieder sichtbar zu machen.

Die 1979 in Neunkirchen/Saar geborene Sabrina Fritsch studierte zunächst von 2002 bis 2005 an der Akademie für Bildende Künste Mainz. Sie setzte ihre Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf fort. Dort erwarb sie 2008 den Akademiebrief und wurde Meisterschülerin von Peter Doig. Hier war sie auch 2014 bis 2016 mit einem Lehrauftrag tätig. Sie erhielt mehrere Stipendien und Preise, darunter 2009 den Förderpreis für Bildende Kunst der Landeshauptstadt Düsseldorf, und lebte 2008 als Artist in Residence in New York, 2011 in Bad Gastein/Österreich und 2012 in Andratx/Spanien. Im Jahr 2015 wurde sie mit dem Art Cologne Award for New Positions ausgezeichnet und überzeugte die Jury durch ihren Umgang mit Oberflächen und Texturen.

Zur Viersener Ausstellung erscheint ein Katalog mit dem Charakter eines Künstlerbuches, welches Sabrina Fritschs Freude am Experimentieren zeigt. So enthält er Risographien, eine Art elektronische Schablonendrucke, sowie ungewöhnliche Duplex- und Irisdrucke.

Die Städtische Galerie ist geöffnet dienstags bis samstags von 15 bis 18 Uhr, sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr. Am Tulpensonntag, 26. Februar, ist die Galerie geschlossen. Der Eintritt ist frei.

(Report Anzeigenblatt)