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Neubau ist so gut wie fertig

Neubau ist so gut wie fertig
Pflegedirektorin Monika Siefert, die beiden Geschäftsführer des St. Irmgardis Krankenhauses Dr. Conrad Middendorf und Dr. Thomas Axer, Dr. Hans-Peter Klasen, Chefarzt der Geriatrie, und Joachim Pantholt, Kaufmännischer Direktor des St. Irmgardis, lassen sich von den beiden Architekten Axel Töpfer und Thorsten König (v.l.) in die Pläne des neuen Bettenhauses einweihen. FOTO: Daniel Uebber
Süchteln. Die Farbe an der Außenwand ist schon trocken, innen haben die ersten Malerarbeiten bereits begonnen: Der Neubau des Bettenhauses am St. Irmgardis-Krankenhaus in Süchteln steht kurz vor dem Abschluss. Der Extra-Tipp schaute sich das Gebäude genauer an. Von Daniel Uebber

Es hämmert, es summt, es brummt - auf der Baustelle am St. Irmgardis-Krankenhaus in Süchteln geht es zu wie in einem Bienenstock. Kein Wunder, soll das neue Bettenhaus, das hier entsteht, doch bereits am 1. Juli in Betrieb genommen werden. „Wir wissen, dass dies ein ambitionierter Zeitplan ist, aber wir liegen gut im Rennen“, sagt Dr. Conrad Middendorf, Geschäftsführer des Hauses. Der Druck, früh fertig zu werden, sei groß, bestätigt Dr. Hans-Peter Klasen, Chefarzt der Geriatrie, die hier ihr neues Zuhause finden soll: „Die Patienten, die hier behandelt werden möchten, stehen Schlange. Bereits jetzt gibt es Wartezeiten.“

Der Chefarzt freut sich schon darauf, wenn die neue geriatrische Abteilung am 1. Juli mit Leben gefüllt wird: „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Neben einem komplett neuen Pflegeteam haben wir auch das Ärzteteam aufgestockt, um unseren dann mehr Patienten gerecht zu werden.“ So sollen in Zukunft 78 Patienten im neuen Bettenhaus versorgt werden. Und zwar erstklassig. „Hier haben wir natürlich auch aus baulicher Sicht darauf geachtet“, berichtet Architekt Thorsten König. So bietet das dreigeschossige Bettenhaus seinen geriatrischen Patienten neben geräumigen Einzel- und Doppelbettzimmern auch Gemeinschafts-Aufenthaltsräume. „Diese haben auch einen therapeutischen Ansatz“, sagt Dr. Hans-Peter Klasen. „Wir möchten die Patienten so früh und so viel wie möglich mobilisieren. Dazu gehört auch, dass sie, soweit es geht, mindestens dreimal am Tag das Bett verlassen, um ihre Mahlzeiten im Gemeinschaftsraum einzunehmen.“

Solche therapeutischen Ansätze ließen sich im Altbau des Krankenhauses, wo die Geriatrie bislang beheimatet ist, nicht umsetzen: „Wir haben die Enge schon bemerkt. Wir sind einfach froh, wenn es nun endlich im Neubau los gehen kann“, sagt Dr. Hans-Peter Klasen. Auch wenn die Bauarbeiten dann abgeschlossen sind, wird der Bienenstock weiterbrummen, wenn sich Ärzte und das Pflegepersonal tagein tagaus um ihre Patienten kümmern werden.

(Report Anzeigenblatt)