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Mit dem Heli nach Viersen

Mit dem Heli nach Viersen
Fiktion oder Realität? Die Fluggesellschaft „ingold airlines“ errichtet den Ferdinand Emmerich Heliport Festhalle Viersen. Ob dort jemals ein Hubschrauber landet? Man darf gespannt sein. FOTO: pixabay
Viersen. Die rot-weiße Fahne flattert heftig im Wind, die Luft ist erfüllt vom Dröhnen der Rotorblätter. In wenigen Sekunden setzt der Helikopter auf dem Dach des Ernst-Klusen-Saals im Gebäude der Kreismusikschule auf. Elton John hat es eilig, pünktlich um 20 Uhr soll sein Konzert in der Festhalle Viersen beginnen. Von Sandra Geller

Was hier wie ein Hirngespinst klingt, könnte in naher Zukunft Realität werden, denn „ingold airlines“ will auf dem imposanten Glasgebäude am Hermann-Hülser-Platz den Ferdinand Emmerich Heliport Festhalle Viersen errichten.

Hinter dem (Kunst)-Projekt steckt der Schweizer Professor Res Ingold, der „ingold airlines“ 1982 für imaginäre Reisen gründete. Heute verstehe man sich als „Ergänzungs-Fluggesellschaft mit dem Hang zur Kultur“, wie er es liebevoll umschreibt.

Sein Unternehmen sei Anbieter von Flügen für Menschen, die Zeit als ein hohes und zugleich knappes Gut verstehen, die Wert auf Service, Kompetenz und Diskretion legen; wichtige Tourneekriterien für internationale Popstars. Der Heliport als Plattform für mehr Extra-Publicity – und als Option, große Künstler in die „Provinzstadt Viersen mit ihrer superschönen Halle“ zu holen, sagt der Professor. Das sei für sein Klientel wie ein Abenteuer-Gig, „die finden das spannend“, weiß Res Ingold. Die erste Heli-Landung kündigt er noch für diese Saison an.

(Report Anzeigenblatt)