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Jagdpächter schlagen Alarm
"Auch die andere Seite kennen"

Viersen. Zu unserem Artikel "Jagdpächter schlagen Alarm: Wir mussten das Reh erlösen" erhielten wir von Petra Dericks folgenden Leserbrief: Von der Redaktion

"Liebe Hundebesitzer, Freizeitsportler, Spaziergänger, der Wald gehört den hier noch freilebenden Tieren, nicht den Menschen. Wollen sie alle ihren Kindern und Enkeln in einigen Jahren Rehe, Kitze. Hasen, Kaninchen, Bodenbrüter etc. nur noch als "Steifftiere" oder im "Zoo" zeigen können? Durch die Verbreitung von Freizeitsport, z.B. Kletterpark, Mountainbiker, freilaufende Hunde werden die kleinen Süchtelner Höhen über kurz oder lang zu einem Wald ohne einheimische Tiere.

Wer einmal ein leidendes Reh mit totem Kitz gesehen hat vergisst dieses Ereignis nicht so schnell, ich habe es gesehen! Ich appelliere als Tierfreundin auch für Hund, Katze, Maus an Ihre Einsicht; wenn sie im Wald oder an Feldern spazieren gehen, bitte, leinen sie Ihre Hunde an! Bei Aufnahme einer Spur wird der Urinstinkt ihres Kameraden geweckt und er ist auf und davon, Unfälle auf Strassen inbegriffen.

Und noch eines: Jäger werden von der Bevölkerung beschimpft und verurteilt, wer auch die andere Seite kennt weiß, wie viel von Jägern für die Hege des Wildes getan wird, um den Bestand zu erhalten, nicht, um zu töten. Ich hoffe, dass sich durch den Artikel des StadtSpiegels die Einstellung der Bevölkerung für Natur, Jäger und Heger positiv ändern wird."