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Krankenhäuser schicken Botschaft nach Berlin

Eine aktive Mittagspause - die gab es in der vergangenen Wochen deutschlandweit in vielen Krankenhäusern. So auch bei uns im Kreis Viersen. Als Beispiel herausgegriffen zeigt unser Foto die besondere Art und Weise der Pause an der LVR-Klinik in Süchteln. Dabei ging es bei der Aktion nicht um Spaß und Entspannung, sondern darum, „So nicht!“ zu sagen. Der Aktionstag war Teil der Kampagne der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Ziel ist es, mobil gegen die Krankenhausreform zu machen. Die Krankenhäuser bemängeln, dass es statt benötigter finanzieller Unterstützung Kürzungen gebe. Die DKG und mit ihr die deutschen Krankenhäuser fordern „die Sicherung des Personals, der medizinischen Leistungsfähigkeit und der Notfallversorgung sowie Investitionen für die Zukunftssicherung und eine Verbesserung der Patientenorientierung.“ Die Botschaft „So nicht!“ wurde symbolisch mit den Ballons in Richtung Berlin geschickt - dort, wo die „Entscheider“ sitzen. Von Dirk Kamps

Am Irmgardis-Krankenhaus in Süchteln stiegen auch Ballons in die Luft. Geschäftsführer Ottmar Köck sagt: „Wir wollen die Politik damit wachrütteln, denn wir brauchen eine Krankenhausreform, die dort ansetzt, wo die wirklichen Probleme sind. Die jetzt vorliegende Entwurf leiste das nicht. Eine „Stärkung der Pflege am Bett“ könne so nicht erreicht werden. Foto: Horst Siemes

(Report Anzeigenblatt)