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Kooperationen eröffnen Chancen

Kooperationen eröffnen Chancen
Ralf Lettermann, Tamara Gross (Sanitätshaus Lettermann), Hartmut Banniza (Realschulkonrektor), Veronika Kreuzer und Thomas Küppers (beide Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen), Hasene Mpargan (Praktikantin Realschule an der Josefskirche), Dagmar Stoeßel (Berufs- und Studienorientierung „Stubo“ Realschule). FOTO: Stadt Viersen
Viersen. Die Realschule an der Josefskirche und das Sanitätshaus Lettermann haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Das Modell „Kooperation Schule-Wirtschaft“ ist eine Initiative der Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen, die auch die Zusammenarbeit begleitet. Von der Redaktion

Das Modell „Kooperation Schule-Wirtschaft“ sei anfangs kritisch beäugt worden, erläuterte Thomas Küppers, Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung bei der Stadt Viersen. Das habe sich gewandelt, heute werde das Angebot von den Schulen als Chance für die Schüler verstanden.

Ralf Lettermann, Chef des Sanitätshauses: „Als breit aufgestellter Dienstleister im Gesundheitswesen mit vielfältigen Tätigkeitsbereichen steht mein Unternehmen stets vor der Aufgabe, passende und gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden. Der beste Weg zur Lösung ist es, selbst umfangreich auszubilden.“ Zum Programm seines Hauses gehörten darum auch Sozialprojekte, bei denen Interessenten aus Viersen bevorzugt werden, denen eine individuelle Möglichkeit zum Einstieg ins Berufsleben geboten werde. Die Kooperation mit der Realschule an der Josefskirche hat seine Tochter Tamara Gross eingefädelt, die sich um das Mitarbeitermanagement des Sanitätshauses kümmert. Sie verwies unter anderem auf die Berufsfelderkundungstage, bei denen das Unternehmen die Hälfte der Plätze für die Schule reserviert habe.

Realschulkonrektor Hartmut Bannniza lobte die Breite des Spektrums und die Tiefe des Angebots, die Lettermann den Schülern bietet. Der Schritt, die Zusammenarbeit der Schule mit dem Unternehmen nun in Form eines Kooperationsvertrages festzuschreiben, sei mit der Elternvertretung abgestimmt. „Ein Praktikum“, sagte Banniza, „ist sehr gut geeignet, Chancen von Träumen zu trennen.“

Die abgeschlossene Vereinbarung ist die 17. ihrer Art.

Festgeschrieben werden hier nicht nur Angebote wie Schulpraktika, sondern auch Unternehmensbesuche und Infomöglichkeiten. Thomas Küppers: „Anders als in der Startphase des Modells befürchtet, beschränkt sich das Interesse der Unternehmen keineswegs auf Gymnasien. Alle Schultypen sind bei dem Modell vertreten.“

(StadtSpiegel)