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Kaum Leerstand bei GWG

Kaum Leerstand bei GWG
Der Vorstand der GWG ist zufrieden mit den Ergebnissen der beiden letzten Jahre (v.l.): Heinz Fels, Regina Peters, Georg Maria Balsen und Günter Neumann. FOTO: Christiane Samuel
Viersen (csa). Die Wohnungsgenossenschaft Viersen präsentierte bei der jährlichen Generalversammlung ihren Mitgliedern erneut ein positives Jahresergebnis. Von Christiane Samuel

„Wir sind sehr zufrieden mit der Geschäftsentwicklung 2015 und 2016“, betont Heinz Fels vom Vorstand. Der Leerstand sei so niedrig wie nie, außerdem seien 98 Prozent aller Wohnungen mittlerweile mit Rauchmeldern ausgestattet worden. Vorstandsmitglied Günter Neumann ergänzt: „Auch mit der unteren Denkmalbehörde der Stadt pflegen wir ein gutes partnerschaftliches Niveau, vieles wird über den ’kleinen Dienstweg’ geregelt.“

Die 1900 gegründete Wohnungsgenossenschaft bewirtschaftet 124 eigene Häuser mit 520 Wohnungen, drei Gewerbeeinheiten und 171 Garagen/ Stellplätzen, verwaltet für Dritte rund 300 Wohnungen und Gewerbeeinheiten und zeichnet sich besonders durch ein persönliches Miteinander aus. „Wir fühlen uns unseren Mitgliedern selbstverständlich verpflichtet“, sagen der Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzende Regina Peters übereinstimmend. Der niedrige Leerstand sei auch den gut ausgestatteten Wohnungen zu verdanken, die selbstverständlich optimal in Schuss gehalten würden. „Diese Investitionen spiegeln sich in der hohen Nachfrage und einer vergleichsweise jungen Mieterschaft wider“, erklärt Vorstandsmitglied Georg Maria Balsen.

Bei allen Überlegungen der Geschäftsführung habe stets die Vermietung Vorrang. Sie stelle sicher, dass die Häuser ordnungsgemäß und dauerhaft bewirtschaftet würden. „Erträge, die erwirtschaftet werden, fließen in den Wohnungsbestand zurück und kommen den Mitgliedern zu Gute“, betont der Vorstand. Nach wie vor liegt ein Schwerpunkt der Tätigkeit in der Unterhaltung und Verbesserung des Gebäudebestandes. „Hierfür lagen die Investitionen 2015 bei über 810 00 Euro, ähnlich sieht es für 2016 aus“, sagt Heinz Fels.

Die energetische Sanierung der Häuser Düppelstraße 6 und 8 in 2014 und 2015 war eine Referenzmaßnahme in Abstimmung mit der Denkmalbehörde. Diese Investition betrug 415 000 Euro. Aktuell wird die Fortsetzung dieser Maßnahmen für die Nachbarbebauung Düppelstraße 2-4, 1-5 und Gelderner Straße 2 und 4 vorbereitet, die 2017 erfolgen soll. Die Kosten für diese Maßnahme werden mit circa 1,050 Millionen Euro veranschlagt. Ein weiteres Großprojekt der Wohnungsgenossenschaft wirft bereits seine Schatten voraus. „Wir beginnen im November mit der Realisierung der angekündigten Klimaschutzsiedlung im Bereich Krefelder Straße“, erklärt Heinz Fels.

(Report Anzeigenblatt)