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Königshaus sorgt für Novum

Viersen. Die St. Josefs und St. Gereon Schützenbruderschaft Viersen Krefelder Straße hat einen neuen König: Günther Luhnen. Von der Redaktion

Der Vogelschuss der Schützenbruderschaft war eine spannende Angelegenheit.

Mit insgesamt 13 Schützen begann der Wettkampf, wobei nach zwei Stunden letztendlich zwei Anwärter übrig blieben. Nachdem sich auch Tim Tillmanns als vorletzter Anwärter von der Liste der Schützen streichen ließ, schoss Günther Luhnen nach zweieinhalb Stunden und 320 Schuss das zähe Holzgetier von der Stange. Günter Luhnen, der das Amt des zweiten Präsident der Bruderschaft bekleidet, war überglücklich, zudem „sein Zug“, der Jägerzug im nächsten Jahr zum Schützenfest das 3-0jährige Bestehen feiert.

Als Mitbegründer des Zuges freut er sich natürlich ganz besonders über die Königswürde, gerade im Jubiläumsjahr.

Zu seinen Minister ernannte er Lothar Beeck und Thomas Jütten. Das Königshaus wurde mit den Frauen, Königsgattin Marion Luhnen und den Ministerfrauen Regina Beeck und Nicole Jütten, komplettiert.

Ein Besonderheit sind die beiden Königsadjutanten, die ungewöhnlicher Weise aus fremden Bruderschaften stammen. Zum einen Michael Schroeren, der bei den Pionieren der St. Remigius-Bruderschaft Unterbeberich beheimatet ist, und zum anderen Dirk Orta, der aus den Reihen der Weißen Husaren der St. Notburga Bruderschaft Rahser stammt.

„Beide Adjutanten sind beste Freunde des neuen Königs. Es zeigt aber auch, wie eng unsere Bruderschaften im Bezirksverband zusammen stehen. Ich freue mich absolut über diese Lösung, da es so etwas in der Geschichte unserer Bruderschaft noch nicht gegeben hat. Dies zeichnet einfach auch die Verbundenheit unserer Bruderschaften aus“, sagt Norbert Wassenberg, Präsident der Bruderschaft.

(Report Anzeigenblatt)