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Himmlisch gut und höllisch böse

Himmlisch gut und höllisch böse
Zum himmlischen Orpheums-Programm gehören auch freundliche Wolken und ein Kirchturm. Die Kulissen werden derzeit mit dem letzten Schliff versehen. FOTO: Jungblut
Dülken (wj). Das Orpheum Dülken feiert in dieser Session sein 150-jähriges Bestehen. Da haben sich die Autoren und Akteure etwas Besonderes einfallen lassen. Sie schwanken in ihrem Programm zwischen Himmel und Hölle. Von Werner Jungblut

Das Programm des Orpheums in Dülken als herkömmlichen Karneval zu bezeichnen wäre wohl nicht ganz korrekt. Es ist vielmehr ein unterhaltsames närrisches Theater, was dort im Bürgerhaus auf die Bühne gezaubert wird. Mit viel Musik und spitzfindigen, bissigen Texten will die Orpheumsfamilie auch im 150. Jahr ihres Bestehens glänzen. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren.

Der Extra-Tipp durfte schon mal hinter die Kulissen schauen, die gerade noch auf Hochglanz gebracht werden. Der Hauptakt ist auch in diesem Jahr ein Zweiteiler. Im ersten Teil heißt „Einfach himmlich“ und der zweite Teil „Himmlich diese Hölle“. Und wer die Autoren und die improvisierfreudigen Darsteller des Orpheums kennt, der kann sich schon ausmalen, was aus diesem Gegensatz so alles entstehen kann. Orpheum zwischen Himmel und Hölle.

Klaus Büschges befasst sich im Aat Dölker Stöckske mit dem Thema Fußball um die Jahrhundertwende. Ein Match zwischen Dülken und Viersen. Da darf man gespannt sein was Trainer, Betreuer und Zuschauer hinter dem Stangkett so alles erleben. Und auch das Intermezzo scheint Gesprächsstoff zu bieten. Es geht um die Gründung des Orpheums 1869. Und wie kann es anders sein, die spielte sich in der Kneipe an der Theke ab.

Das Orpheumsprogramm ist gespickt mit viel Musik und natürlich Dölker Mundart. Die Viersener werden wieder „ihr Fett“ abbekommen und der Orpheumschor glänzt wieder mit erstklassigen Stimmen. Wer das alles einmal miterleben möchte, kann sich an die Kartenhotline 0178/ 4060943 oder 02162/ 7249522 wenden. Angesetzt sind wieder zehn Spielabende. Premiere ist am Samstag, 26. Januar 2019.

Weitere Infos im Internet unter www.orpheum.de.

(Report Anzeigenblatt)