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Mehr als nur der neue Edeka
Hellmich-Gruppe investierte rund 12,5 Millionen Euro in Dülken

Mehr als nur der neue Edeka: Hellmich-Gruppe investierte rund 12,5 Millionen Euro in Dülken
Marc Hellmich ist Mitglied der Geschäftsleitung der Hellmich-Gruppe - und stolz auf den Abschluss des ersten Bauabschnittes am Kesselsturm. FOTO: Daniel Uebber
Dülken. Gelsenkirchen, Ingolstadt, Aachen, Warschau oder Duisburg - in all diesen Städten kennt man die Hellmich-Gruppe als Bauträger der modernen Fußballarenen. Mit dem neuen Fachmarktzentrum mit Gewerbe- und Wohneinheiten am Dülkener Kesselsturm hat das Dinslakener Unternehmen nun sein erstes Großprojekt in der Kreisstadt Viersen abgeschlossen. Und was Hellmich hier, im Schatten von St. Cornelius geschafft hat, ist wirklich beeindruckend.  Von Daniel Uebber

Komplex umfasst vier Einzelgebäude

Denn in dem insgesamt vier Einzelgebäude umfassenden Komplex ist weit mehr als "nur" der über 2 000 Quadratmeter große Edeka beheimatet. So befinden sich derzeit 14 hochwertig ausgestattete Eigentumswohnungen in der direkten Vermarktung von Hellmich - Maklergebühren fallen hier also nicht an. "Einige Wohnungen sind schon verkauft, aber es gibt noch ein paar echte Schmuckstücke hier mitten im Herzen Dülkens", sagt Marc Hellmich, Mitglied der Geschäftsleitung. In dem Edeka-Komplex, der insgesamt 6 000 Quadratmeter groß ist, werden auch Büros und Praxen eine neue Heimat finden. 

Doch damit nicht genug. Neben Edeka ist die Hellmich-Unternehmensgruppe derzeit in Verhandlungen mit einem Drogerie-Markt, der in dem Gebäudekomplex gegenüber einen Platz finden soll. Hier, im zweiten Bauabschnitt, wird es neben weiterer freier Gewerbefläche auch wieder hochwertige Eigentumswohnungen mit 111 bis 134 Quadratmeter Wohnfläche geben. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2016 geplant. Bereits jetzt aber ist der Edeka-Komplex fertig. Der Markt öffnet am morgigen Donnerstag, 3. Dezember, seine Pforten.

Denkmalschutz integriert

Dann können die Besucher auch sehen, wie viel Wert Bauleiter Jens Hoppe auf die Verbindung moderner Gebäude-Elemente mit den Vorschriften des Denkmalschutzes gelegt hat. So sind viele Elemente der ehemaligen Flachsspinnerei, aber auch die Überreste alter Stadtmauern in das Gebäude integriert worden. "Da, wo sie heute Wein und Käse kaufen können, war früher zum Beispiel die alte Flachsspinnerei", sagt Bauleiter Jens Hoppe. Im gesamten Markt finden sich zudem auch noch Original-Mauern des ehemaligen Bodewees-Lagers. 

Marc Hellmich betont die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Viersen: "Wir haben ja viel Erfahrung mit der Umsetzung solcher Großprojekte in ganz Deutschland. Aber eine so gute Zusammenarbeit mit einer Stadt wie hier in Viersen ist selten. Auch im Bereich des Denkmalschutzes. Das möchte ich einmal ganz klar herausstellen."