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Gemüse aus dem Schulgarten

Gemüse aus dem Schulgarten
Gemeinsam mit den Kindern der Grundschule an der Zweitorstraße eröffneten Lehrerin Christiane Goertz, Pfarrer Roland Klugmann, Schulrektorin Andrea Thees, Hanna Lunge von der Landgard Stiftung und Betreuerin Beret Schramm den neuen Schulgarten. FOTO: Landgard Stiftung
Viersen. Die Kinder der Grundschule an der Zweitorstraße wurden jetzt mit dem Projekt „Unser Schulgarten“ der Landgard Stiftung zu Hobbygärtnern. Von der Redaktion

In diesen Tagen wurde der neue Schulgarten der Städtischen katholischen Grundschule an der Zweitorstraße im Rahmen des Projekts „Unser Schulgarten“ der Landgard Stiftung eröffnet. Die Schüler befüllten gemeinsam mit ihren Lehrern zwei Hochbeete, die im Anschluss mit verschiedenen Obst- und Gemüsesorten sowie Blumen und Kräutern bepflanzt wurden. Der eigens hierfür von der Landgard Stiftung erstellte Pflanzplan sorgt nach den Regeln der Mischkultur das ganze Jahr über für ein vielseitiges Angebot von verschiedenen Pflanzen und gewährleistet so eine gute Ernte auf kleinem Raum. Zudem liefert die Stiftung in den kommenden Monaten auch immer wieder Ersatz oder neue Sorten und Material.

Andrea Thees, Schulleiterin, freute sich sehr, dass ihre Schule als eine von zwölf Grundschulen in Deutschland von der Landgard Stiftung ausgewählt wurde, um an dem Projekt teilzunehmen: „Die Schülerinnen und Schüler an unserer Ganztagsschule wünschen sich schon seit langem einen eigenen Schulgarten. Zusammen mit der Landgard Stiftung konnten wir diesen Traum jetzt erfüllen: In den beiden Hochbeeten können die Kinder endlich pflanzen und pflegen, über das Wachstum staunen und von den Früchten und dem Gemüse naschen!“ Ein großer Dank wurde auch den Projektpartnern Hochbeet Huchler, Euflor und Gardena ausgesprochen, die mit ihren Produkten für eine optimale Umsetzung und Pflege des Schulgartens sorgen.

Die Aktion fand im Rahmen des Projekts „Unser Schulgarten“ statt, das 2017 von der Landgard Stiftung gestartet und in diesem Jahr deutschlandweit ausgerollt wurde. Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender von Landgard, erklärt das Engagement: „Vielen Kindern ist heutzutage nicht bewusst, wo das Obst und Gemüse im Supermarkt herkommt. Bei dem Anbau und der Pflege des eigenen Schulgartens lernen sie die heimische Pflanzenwelt kennen – und merken ganz nebenbei, wie lecker frisches Obst und Gemüse schmecken.“ Um im täglichen Unterricht alle Themen rund um den eigenen Schulgarten, die Umwelterziehung und Ernährung zu integrieren, erhält jede Schule zudem praxisorientierte Lehr- und Lernmaterialien. Damit möchte die Landgard Stiftung den Gartenbau in Deutschland stärken und fördern: Sie setzt sich gemeinsam mit der Erzeugergenossenschaft Landgard für gesunde heimische Produkte und Pflanzen ein.

(Report Anzeigenblatt)