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Freie Fahrt auf dem Rad?

Freie Fahrt auf dem Rad?
Nun möchte man die Bevölkerung mit in das Projekt einbeziehen. Alle Viersener, denen Mängel und Gefahrenstellen bekannt sind, sollen sich bei der Arbeitsgemeinschaft melden.
Viersen. Der Frühling ist da, zumindest offiziell. Aber sicher dürfte sein, dass bald die Tage kommen, an denen man mit dem Rad durch Stadt und Kreis Viersen fährt. „Unzumutbare Radwege“ sind immer wieder Gegenstand der Diskussion. Zu Recht? Von Dirk Kamps

Angeregt durch die Klagen Viersener Bürger und durch Gutachten- und Umfrageergebnisse von ADFC und ADAC befasst sich die von Jochen Häntsch initiierte SPD-AG 60+ mit den Mängeln im Straßenverkehrsraum und im Radwegnetz. Häntsch teilt mit: „Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind sich darüber einig , dass die allgemeine Verkehrssituation in unserer Stadt - auch im Vergleich zu anderen Städten - keinesfalls so negativ ist, wie sie in manchen externen Bewertungen dargestellt wird. Nach Auffassung der AG-Mitglieder sind recht viele Verkehrsprobleme in Viersen durchaus gut gelöst.“

Damit aber könne man sich nicht zufrieden geben. Kritisiert wird, dass es noch viele Schwachstellen gebe, „die unbedingt beseitigt werden müssen.“ Das könne man „teilweise auch sogar ohne großen finanziellen Aufwand erreichen.“

Mängelkatalog anlegen

Die Mitglieder der AG 60+ haben nun beschlossen, die Schwachstellen im Straßenverkehrsbereich und beim Radwegenetz der Stadt zu registrieren. Es soll ein Mängelkatalog zusammengestellt werden. Der soll den politischen Gremien und den zuständigen Verwaltungsbehörden übergeben werden. Ziel sei es, dass „die Gefahrenpunkte in unserer Stadt beseitigt und mögliche Verbesserungen im Interesse unserer Bürgerschaft erreicht werden können“, so Jochen Häntsch.

(Report Anzeigenblatt)