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Film ab, Nicolas dreht!

Viersen. „Race for revenge“ heißt der neue Kurzfilm von Nicolas Heinzel. Der 17-jährige Dülkener zählt zu Deutschlands besten Nachwuchs-Regisseuren und wurde schon mehrfach ausgezeichnet. In seinem neuen Film geht es um ein illegales Autorennen - und das Schicksal einer hübschen Frau. Von Daniel Uebber

Rund 100 hochgetunte Autos, rund 120 Schauspieler und Komparsen, jede Menge Schaulustige - und mittendrin Nicolas Heinzel. Der 17-Jährige ist da, wo er sich am wohlsten fühlt: hinter der Kamera, gibt Regie-Anweisung, lässt Szenen wiederholen. Und alle hören sie auf seine Anweisungen. Wie sich das anfühlt? „Es ist schwer, allen Leuten gleichzeitig Bescheid zu geben. Besonders wenn man wie ich sein Megaphon zu Hause vergessen hat. Dann muss man alles dreimal erklären“, sagt Nicolas Heinzel.

In seinem Film geht es um einen jungen Mann, der unschuldig im Gefängnis sitzt, freikommt, und dann auf der Suche nach seiner entführten Freundin ist. Als er den Tätern auf die Schliche kommt, muss ein Autorennen die Entscheidung bringen.

„Die Idee zu dem Film hatte ich schon länger. Nach und nach habe ich die Story entwickelt und meine Einfälle direkt aufgeschrieben“, so der junge Filmemacher.

Dann ging es los mit den Vorbereitungen. Über Bekannte bei den Autotunern von „La Familia“ knüpfte er Kontakte in die Szene und hängte sich an das Tunertreffen am vergangenen Wochenende ran - die perfekte Kulisse für seinen Film. Jetzt brauchte Nicolas nur noch Schauspieler: „Die Schauspieler kenne ich zum Teil aus sozialen Netzwerken aber auch waren es wieder Freunde, die durch Kurse und durch Filmerfahrung aus meinen Filmen eine echt Hammer Leistung erbracht haben. Echt Klasse.“

(Report Anzeigenblatt)