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Feuerwerk am Vibraphon

Feuerwerk am Vibraphon
Vivi Vassileva ist ein Star am Schlagwerk. FOTO: S. Dalferth
Viersen. Furios startet die Kammermusikreihe der Stadt Viersen: Am Freitag, 13. Oktober, eröffnet das Vivi-Vassilewa-Quintett auf der Festhallenbühne die neue Spielzeit. Von der Redaktion

Erst 23 Jahre alt, ist die deutsche Musikerin und Perkussionistin bereits ein Star am Schlagwerk. Brillante Technik gepaart mit atemberaubender Virtuosität, außergewöhnliche Musikalität kombiniert mit poetischem Ausdruck sind charakteristisch für sie und ihre Percussion-Kunst. Vivi Vassileva bringt die Trommeln zum Klingen und entlockt Marimba und Vibraphon wahre Klangteppiche. Innerhalb von Sekunden hat sie ihr Publikum gewonnen. Sicherlich auch am Freitag, 13. Oktober, 20 Uhr, in der Festhalle Viersen.

Vivi Vassileva gründete 2015 das Vivi Vassilewa Quintett, mit dem sie in Viersen unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach bis Chick Corea präsentieren wird. Als besonderes Bonbon bringt die Perkussionistin den virtuosen brasilianischen Gitarristen Lucas Campara mit nach Viersen, der in einem furiosen Finale das Programm vervollständigen wird. Neue Maßstäbe in der hohen Kunst des Duospiels auf einem oder zwei Flügeln setzen am 29. November Ivan Silver (Jahrgang 1976) und Gil Garburg (Jahrgang 1975). Publikum und Kritiker feiern sie, hochkarätige Orchester und Festivals laden sie immer wieder ein. Sie haben in rund 70 Ländern auf fünf Kontinenten konzertiert, nun sind sie erstmals in der Viersener Festhalle zu Gast. Den Pianisten zur Seite steht das Vogler-Quartett, das seit mehr als 30 Jahren in unveränderter Besetzung weltweit eine einzigartige Karriere verfolgt.

Mit Werken von Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy dürfen sich die Festhallengäste beim dritten Kammerkonzert am 22. März 2018 auf einen virtuosen romantischen Klavierabend freuen. Zu Gehör bringen wird ihn die junge deutsch-italienische Pianistin Sophie Pacini. 2015 bekam sie den Echo Klassik in der Kategorie Nachwuchskünstlerin des Jahres.

Mit dem Gewinn dreier angesehener Geigen-Wettbewerbe in Frankreich, Italien und Spanien begann der internationale Aufstieg der kanadischen Violinistin Susanne Hou, die am 25. April mit Mozarts Violinkonzert Nummer 4 in D-Dur ihr Können unter Beweis stellen wird und zwar auf einem Instrument von unbezahlbarem Wert: der berühmten historischen Violine „Ex-Mary-Portman, Fritz Kreisler Giuseppe Guarneri del Gesù, Cremona“ aus dem Jahr 1735. Begleitet wird die charismatische Geigerin von dem polnischen Spitzenensemble Sinfonietta Cracovia.

Die Konzerte beginnen jeweils um 20 Uhr, zur Einstimmung findet um 19.30 Uhr im Ernst-Klusen-Saal der Festhalle eine Einführung statt.

(StadtSpiegel)