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Für neue Ordnung gesorgt

Für neue Ordnung gesorgt
Den Pressetermin nutzten die Verantwortlichen bereits, um den ersten Besuchern die neue Stellplatzordnung vorzustellen. Unser Foto zeigt (v.l.) Klaus Knoche (NEW), Wirtschaftsförderer Thomas Küppers, die Wohnmobilisten Reiner Pollmanns und Wilhelm Schmitz sowie Willi Zerres von der Stadt Viersen. FOTO: Horst Siemes
Dülken. Jetzt wurde hier mal für Ordnung gesorgt - ganz plakativ mit Schildern. Die Stadt Viersen und die NEW haben die Nutzungsregeln für den Wohnmobilstellplatz am Sportzentrum Ransberg neu aufgestellt. Von Dirk Kamps

Immer wieder kamen Beschwerden. Von Wohnmobilisten, von Anwohnern. Zu oft waren die neun Stellplätze belegt. Dauerhaft. Touristen, die Ransberg ansteuerten, mussten kehrt machen. „Einige haben hier tatsächlich dauerhaft gewohnt, bzw. ihr Wohnmobil hier stehen lassen und die Batterie aufgeladen“, erklärt Klaus Knoche von der NEW. Die Regel, dass maximal drei Übernachtungen hier erlaubt sind, galt bereits. Und auch Schilder machen darauf schon länger aufmerksam. Geändert hat das jedoch nichts - der eine oder andere „Blockierer“ ließ sich davon nicht beeindrucken. Warum aber konnte das Ordnungsamt nicht einschreiten? „Der Platz ist nicht öffentlich gewidmet, also sozusagen privat“, erklärt Willi Zerres von der Stadt Viersen. Um der Situation Herr zu werden, haben sich Stadt und NEW zusammen gesetzt. Thomas Küppers von der Wirtschaftsförderung unterstreicht den touristischen Aspekt. „Der Stellplatz wird sehr gut angenommen. Wir haben z.B. viele Besucher aus dem benachbarten Ausland.“

Das Treffen von Stadt und NEW hat eine neue Stellplatzordnung mit 15 Regeln herausgebracht. Die Wichtigste: Pro Übernachtung kostet die Nutzung des Platzes zehn Euro. Jeder Wohnmobilist muss eine Berechtigungskarte erwerben und vorzeigen können - erhältlich an der Kasse des Schwimmbads am Ransberg. So kann nun auch nachvollzogen werden, wann die maximal drei Übernachtungen „ausgeschöpft“ sind. Es wird also mehr Fluktuation hier geben und damit mehr Chancen, einen Stellplatz zu erhaschen. Stadt und NEW sind überzeugt, dass die Situation, die immer wieder zu Beschwerden geführt hat, so aus der Welt geschaffen werden kann.

(Report Anzeigenblatt)