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Die Zwei aus der Südstadt

Die Zwei aus der Südstadt
Frank Bühler (Mitte) und Uwe Peters beim letzten Südstadttalk mit Bürgermeisterin Sabine Anemüller. FOTO: Archiv/ Hohnstock
Viersen. Frank Bühler und Uwe Peters präsentieren am 24. Mai den zwölften Südstadttalk. Auch in diesem Jahr bekommen Interessierte die Benefiz-Tickets gegen ein Spende. Und es lohnt sich - vier illustre Gäste sind dabei. Von Claudia Ohmer

"Im Jahr 2006 habe ich Frank Bühler bei strömenden Regen auf dem Gereonsplatz getroffen – damit hat das Gemeinwesenprojekt Südstadt angefangen", erinnert sich Uwe Peters an die erste Begegnung mit dem Mann mit de schwarze Kapp. "Ich wollte alle Register ziehen, um die Südstadt zum Anziehungspunkt zu machen", sagt Peters und hielt nach einer populären Person Ausschau, die sich am besten artikulieren konnte. "Dann kam das neue Konzept Stadtteiltalkshow", erklärt Frank Bühler.

Jetzt machen die beiden – Uwe Peters als Ideengeber und der Mann im Hintergrund und Frank Bühler als "Talkmaster" – das "Goldene Dutzend" voll. Am Donnerstag, 24. Mai, wird wieder eine große Wundertüte präsentiert. Denn die beiden bleiben ihrem Konzept "es wird nix verraten über die Gäste" treu. "Aber wir haben immer tolle Gäste gehabt, die irgendwie eine Verbindung mit Viersen hatten", sagt Bühler. So zum Beispiel Moderator Dieter Könnes, Terror-Experte Elmar Theveßen oder auch Hans-Joachim Wüstemann, der an der Konstruktion des Solar-Flugzeugs beteiligt war, das die Erde umrundete.

"Und auch diesmal wird keine Langeweile aufkommen", verspricht Peters. Am 24. Mai gibt es wieder eine Weltsensation, diesmal eine medizinische. Außerdem eine für Erstaunen sorgende Folk-Gruppe, einen Gast, der den Humor auf kölsche Art mitbringt. "Und dann habe ich auch noch einen bekannten Promi aus einem großen Sender, Kategorie A", freut sich Frank Bühler, der im Karneval als de Müllmann in der Bütt steht. "Und wenn ich zu lang Hochdeutsch rede, dann fummel ich eben Fehler ein", sagt er augenzwinkernd. Überhaupt möchte er Augenkontakt zum Publikum im Evangelischen Gemeindehaus halten. "Deswegen geht er auch nicht auf die große Bühne, sondern auf eine vorgezogene nur etwa 70 Zentimeter hohe", erklärt Uwe Peters, Mann im Hintergrund und für das Warm-up vor dem Talk zuständig. Für die musikalische Untermalung ist Pianist Rudi Linges seit der ersten Show mit dabei. "Wir haben es geschafft, den Talk von einer Südstadtveranstaltung zu etwas zu machen, das Menschen aus der ganzen Stadt und dem Umland anzieht", freut sich Peters.

Natürlich würden auch jede Menge Stammgäste im Publikum sitzen. "Also bestellt rasch noch Tickets", sagt Frank Bühler, der die meisten Karten, die es nur gegen eine Spende gibt, persönlich herum bringt.

(StadtSpiegel)