| 14.42 Uhr

Die Weltelite kommt

Die Weltelite kommt
Schauplatz der 31. Dreiband Billard-WM für National-Mannschaften ist die Festhalle Viersen. FOTO: Billardmagazin Touch
Viersen. Die 31. Dreiband Billard WM für National-Mannschaften in Viersen startet am 9. März mit dem neuem System Scotch-Double. Von Claudia Ohmer

Eigentlich klingt die Aufgabe ja ganz einfach: Der Spielball soll auf dem hochfeinen Kammgarntuch so gestoßen werden, dass er die beiden anderen Kugeln trifft. Das nennt man eine Karambolage, und die bringt einen Punkt – das Grundprinzip des Karambolage-Billards. Und es wird noch schwerer: Der Spielball soll nicht nur die beiden „Kollegen“ treffen, sondern auch noch mindestens dreimal eine Bande berühren. Dreiband nennt man das dann logischerweise, und das gilt als die Königsdisziplin des Billardsportes.

Die Elite des Dreibands gibt sich vom 9. bis 12. März wieder in der Viersener Festhalle die Ehre. 24 Mannschaften aus 23 Ländern und vier Kontinenten gehen an den Start.

2016 wurde zur Entscheidungsfindung bei unentschiedenen Matches ein neues System eingeführt, das „Scotch-Double“. Dieses Jahr wird nun die gesamte Weltmeisterschaft in dieser Form ausgerichtet. Das bedeutet, dass nicht mehr jeder Spieler der Teams eine Partie absolviert, sondern dass die Spieler einer Mannschaft zusammen am Billardtisch agieren.

Es wird abwechselnd gespielt, pro Spieler immer nur ein Stoß, bis die Aufnahme beendet ist. Jetzt verfährt die gegnerische Mannschaft entsprechend. Eine Beratung untereinander ist erlaubt - unter Berücksichtigung des Zeitlimits. Es gibt eine Zeitbeschränkung von 40 Sekunden pro Stoß.

Das deutsche Team tritt mit Martin Horn und Ronny Lindemann an. Die Weltmeisterschaft beginnt am Donnerstag, 9. März, um 11 Uhr mit der Eröffnung. Infos gibt es unter www.wm-viersen.de.

Die Weltmeisterschaft findet jeweils ganztags ab 11 Uhr, teilweise bis in den späten Abend statt.

Tickets gibt es im Stadthaus Viersen (1. Etage, Zimmer 107), in unserer Geschäftsstelle „die anzeige“, Hauptstraße 89 in Viersen, sowie an der Tageskasse.

(StadtSpiegel)