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Dachstuhl in Flammen im Rahser

Viersen. Um 22.43 Uhr am Dienstag ging der Alarm in der Leitstelle der Feuerwehr an der Gerberstraße ein: Dachstuhlbrand im Rahser, ob Menschen in Gefahr waren, war zunächst unklar. Von Claudia Ohmer

Das legte sich zum Glück rasch, denn als vier Minuten später das erste Einsatzfahrzeug an der Düppelstraße eintraf, war das Haus bereits geräumt. Ein Feuerwehrmann, der auf der anderen Straßenseite wohnt, hatte sich sofort gekümmert. Vier Personen waren aus eigener Kraft aus dem Haus gekommen. Sie wurden später zur Sicherheit vom Notarzt auf eventuelle Rauchgasvergiftungen untersucht.

Der Dachstuhl allerdings, sagte der stellvertretende Wehrführer Hans-Jürgen Thevessen, stand beim Eintreffen der Feuerwehr auf der der Straße zugewandten Seite im Vollbrand. Die hauptamtlichen Kräfte aus der Wache und die Feuerwehrleute der Löschgruppen Stadtmitte und Rahser wurden um die Löschgruppen 3 und 4 und die Einsatzleitgruppe ergänzt. Insgesamt waren in der Spitze 16 Fahrzeuge am Brandort und 50 Einsatzkräfte. Aufgrund der Enge der Düppelstraße an dieser Stelle konnten nur zwei große Feuerwehrfahrzeuge unmittelbar an die Einsatzstelle fahren.

Da das Haus menschenleer war, konnte die Feuerwehr sich direkt auf den Löschangriff konzentrieren. Vorrangiges Ziel war es dabei, die Nachbarbauten in der Häuserreihe zu schützen.

Gegen Mitternacht konnte die Freiwillige Feuerwehr Viersen die Zahl der Einsatzkräfte an der Brandstelle verringern. Die Nacharbeiten zogen sich noch über Stunden hin. Zum Zustand des Hauses wie auch zur Frage einer möglichen Brandursache lagen in der Nacht noch keine Erkenntnisse vor.

(Report Anzeigenblatt)