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AWA schickt wieder Hilfscontainer los

AWA schickt wieder Hilfscontainer los
Auch Schüler der Realschule an der Josefskirche haben beim Packen des Containers geholfen. FOTO: afm
Wie in jedem Jahr schickt die Aktionsgemeinschaft Viersen West-Afrika (AWA) einen großen Container mit Hilfsgütern nach Togo. Mit Hilfe der zuverlässigen Helfer war der Container bis auf die letzte Ritze bepackt worden. Von Claudia Ohmer

Viersen (co/ red)

. Schon sehnsüchtig warten die 520 Patenkinder der Aktionsgemeinschaft Viersen West-Afrika (AWA) auf die Päckchen ihrer Pateneltern. Diese wurden jetzt im 40 Fuß großen Container auf die Reise geschickt. Auch für die Krankenstationen, Kindergärten, Schulen, die Schreinerei, die Schlosserei und die Nähschule hat die AWA Hilfsgüter geladen. „Viele Firmen und Privatleute haben uns mit Spenden bedacht“, freut sich die langjährige AWA-Vorsitzende Marina Hammes. Im Januar, wenn der Container vor Ort ist, machen sich die ehemalige Viersener Bürgermeisterin und ihre Stellvertreterin Katja Poxleitner-Beckers, die Geschäftsführerin Brigitte Kamps-Kosfeld und Cilly Weuffen-Laubach vom Vorstand auf, um alles persönlich in West-Afrika in Empfang zu nehmen. Drei Wochen lang werden alle Kinder und die Hilfs-Projekte in Togo und Benin besucht.

Überraschungsbesuch beim Packen des Containers kam von der Realschule An der Josefskirche. Von dem Erlös des Martinsmarktes haben die Schüler 200 Euro für Kinder in Togo gespendet. Von den Geldspenden werden auf den Märkten Lebensmittel für die Familien der Kinder gekauft. „Von einem Paten haben wir eine Geldspende bekommen, mit der wir in der Hauptstadt Lome Laptops für unsere 25 Studenten kaufen können, damit sie die gleichen Möglichkeiten haben, wie auch unsere Kinder“, erklärt Marina Hammes. Hammes weiter: „Gerade die jetzige Diskussion um die Flüchtlinge zeigt uns, dass die Hilfe, die wir vor Ort in Togo leisten, die richtige Hilfe ist. Wir möchten dafür sorgen, dass sie sich nicht auf den langen Weg in das vermeintlich reiche Europa machen, sondern dass sie im eigenen Land leben, ihre Familien versorgen und dort glücklich werden können.“

Weitere Infos zur Arbeit der Aktionsgemeinschaft Viersen West-Afrika gibt es unter www.awa-viersen.de.

(Report Anzeigenblatt)