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Autos aus der guten Zeit

Autos aus der guten Zeit
Orthopädietechnik-Meister Pierre Halley, Orthpädietechnik-Meister aus dem Haus Lettermann, Holger Keller (City-Management), Wirtschaftsförderer Thomas Küppers, Michael Willemse (Volksbank Vorstand) und
Viersen. Am Samstag, 26. Mai, beweisen 125 Automobile aus vergangenen Tagen, wie gut es geht, wenn die Zeit nicht das ausschlaggebende Argument ist. Bei der Jubiläumsausgabe der Viersener Oldtimerrallye starten die schmucken Autos am Viersener Remigiusplatz und lassen sich nach rund gemütlichen 110 Kilometern am Dülkener Kesselsturm feiern. Von Ulrich Rentzsch

„Gutes Wetter, Sonne, 22 Grad.“ Das wünscht sich Michael Willemse, beruflich im Vorstand der Volksbank Viersen und aktiver Unterstützer der Ausfahrt. Hauptsache, diese wertvollen Autos blieben trocken, meint er. Alle nicken. Alle – das sind die Organisatoren, die über all die Jahre ein bewährtes Team formiert haben: Michael Mevissen und Helmut Kallen vom Motorsportclub Süchteln, Holger Keller vom Viersener City-Management, Jo Classen vom Viersener Werbering, Thomas Küppers von der Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen und Andreas Bach von der Marketingabteilung der Viersener Volksbank – ein Team, das in den vergangenen Jahre viel Erfahrung gesammelt hat.

Und doch: die Spannung wächst, der 26. Mai rückt näher und näher. Was muss noch erledigt werden? „Es können sich noch einige Motorradfahrer melden“, sagt Holger Keller. Auf diesem Feld sei man noch nicht ausgebucht. Die Teilnehmerzahl der Automobile dagegen ist gedeckelt. Flugs waren die 125 Plätze „ausverkauft“, wie Keller formuliert. Außerdem habe man die Zahl der so genannten Youngtimer (also Autos, die mindestens 20 Jahre auf der Achse haben) begrenzt. Es sei schließlich eine Oldtimerrallye.

Und dann rollen sie also an, am letzten Sonntag im Mai, zum Viersener Remigiusplatz – die Jaguars, die Chevrolets, die Corvettes, der Borgward Isabella, der 50er Ford. Was für eine Pracht! Mit ihren Weißwandreifen, ihren glitzernden Stoßstangen, ihren Ledersitzen, der Schaltung am Lenkrad, dem Bordsteinfühler. Und dem Blinker, der beim VW-Käfer an der Fahrer- oder Beifahrertür nach oben klappt.

Doch ganz ohne Ehrgeiz geht es natürlich nicht. Insgesamt 21 Pokale werden bei der Siegerehrung am Kesselsturm in Dülken überreicht. Und dann bleibt natürlich noch genügend Zeit für die vielen „Benzingespräche“, wie Michael Willemse sagt.

(Report Anzeigenblatt)
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