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Arbeitsmarkt bleibt entspannt

Arbeitsmarkt bleibt entspannt
Hartmut Schmitz, Dirk Strangfeld, Ralf Köpke von der Arbeitsagentur Krefeld blicken auf ein entspanntes Jahr auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Viersen im Jahr 2015 zurück. FOTO: Arbeitsagentur Krefeld
Kreis Viersen. Dirk Strangfeld, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Krefeld, blickt auf ein erfolgreiches Jahr für den Arbeitsmarkt im Jahr 2015 zurück. Besonders die Anzahl jüngerer Arbeitsloser konnte im Vergleich zu 2014 deutlich gesenkt werden. Von der Redaktion

„Mit der Entwicklung des Arbeitsmarktes in Krefeld und im Kreis Viersen im vergangen Jahr sind wir zufrieden. Die Entwicklung war positiv“ zeigt sich Arbeitsagentur-Chef Dirk Strangfeld erfreut. „Selbst im Dezember ist die Arbeitslosigkeit, und das ist saisonuntypisch, gegenüber November noch leicht um 27 Personen auf nun insgesamt 22 994 Personen gesunken. Dies sind 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vormonat und 0,5 Prozentpunkte (119 Personen) weniger als im Dezember 2014. Auch im Jahresdurchschnitt lag die Zahl der Arbeitslosen mit 23.849 unter dem Vorjahr mit 24.183 und bestätigt damit die Prognosen von vor einem Jahr“, konstatierte Strangfeld.

Vor allem die Zahl der jüngeren Menschen ohne Arbeit (unter 25 Jahren) konnte im Vergleich gegenüber dem Dezember des Vorjahres um 216 Personen (11,6 Prozent) gesenkt werden. Sie liegt aktuell bei 1.649. Im Gegensatz zu Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen konnten Langzeitarbeitslose Menschen von der positiven Marktentwicklung nicht profitieren. Gegenüber dem Dezember des Vorjahres lag die Zahl um 222 höher, mit 10.335 auf einem hohen Niveau. Hier braucht es besondere Anstrengungen, um Menschen nach langer Zeit ohne Beschäftigung wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern.

„Aufgrund der überwiegend positiven Wirtschaftsprognosen für das Jahr 2016 bin ich verhalten optimistisch, dass sich die gute Entwicklung des letzten Jahres auch in der ersten Jahreshälfte fortsetzt.“, blickt Strangfeld zuversichtlich nach vorne. „Für die nächsten zwei Monate allerdings rechnen wir zunächst mit höheren Werten bei der Arbeitslosigkeit. Im Jahresverlauf 2016 ist eine Zunahme der Arbeitslosigkeit durch die Zuwanderung von Flüchtlingen zu erwarten.“

(StadtSpiegel)