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Anemüllers Plädoyer fürs Miteinander

Anemüllers Plädoyer fürs Miteinander
Viersen (ur). Neujahrsempfang der Stadt Viersen in der Festhalle am vergangenen Freitagabend – Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Bürgerschaft waren der Einladung von Bürgermeisterin Sabine Anemüller gefolgt. Von Ulrich Rentzsch

In ihrer Ansprache setzte Viersen Bürgermeisterin vor allem auf das „Miteinander“ und knüpfte damit nahtlos an das Thema des vergangenen Jahres an. Damit ging ihr Gruß vor allem an die Menschen, die sich für das Miteinander und für Viersen engagieren. Aber Sabine Anemüller stellte auch heraus, dass man auch im demokratischen Prozess immer wieder um Entscheidungen ringen müsse. „Demokratie ist harte Arbeit“, betonte sie. Das bedeute auch, Unterschiede zu akzeptieren und sich für Werte einzusetzen.

Anemüller zeigt sich erfreut, 2018 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können. Das heiße jedoch nicht, das Geld mit der Schaufel ausgeben zu können. Infrastruktur der Bildungseinrichtungen, eine digital aufgestellte Verwaltung, Kultur, Brauchtum – auch das seien wichtige Eckpfeiler im Leben der Stadt. Eine Absage erteilte sie denen, die das Meckern in den Mittelpunkt stellten und sich eben nicht um ein Miteinander zum Wohle der Stadt kümmerten. Unser Bild zeigt die Bürgermeisterin zu Beginn ihrer Ansprache, im Hintergrund der Männergesangsverein Süchteln-Vorst.

Foto: Werner Jungblut

(Report Anzeigenblatt)