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„Der Traum von der Tour lebt“

„Der Traum von der Tour lebt“
Jimi Hendrix wacht über die Proben der Feedback Mafia. FOTO: Andreas Baum
Viersen. „Feedback Mafia“ heißt die erste Band, die wir in der Neuauflage unserer Serie Soundcheck vorstellen. Die vier Jungs kommen aus Viersen und Mönchengladbach und stehen für authentischen Nu Metal-Sound a la Limp Bizkit oder Linkin Park. Von Daniel Uebber

Angefangen hat alles vor rund fünf Jahren, im Keller von Sänger Mickey Gun. „Die Idee zu einer Band hatten wir schon länger. Unsere Ideen war grenzenlos, aber unsere Möglichkeiten leider nicht. Daher dauerte es ein bisschen, bis wir richtig loslegen konnten“, erinnert sich Gitarrist Martin Wirtz. Der 25-jährige Viersener ist mit seinen Riffs dafür verantwortlich, dass die Band proben kann.

„Es ist meist so, dass Martin mit einem Riff losjammt, und dann kommt eins zum anderen. So entstehen unsere Songs“, sagt Bassist Chris Loster. Einer dieser Songs ist „No time for barricades“ - „eigentlich unser einziger politisch angehauchter Song. Darin geht es darum, sich nicht alles gefallen zu lassen. Darum, den Mund aufzumachen“, sagt Martin Wirtz. Ansonsten handeln ihre Texte von Freundschaft und Liebe.

Diese Themen, gepaart mit den harten Riffs und Drums, machen das Besondere in der Musik von „Feedback Mafia“ aus. Was es mit dem mafiösen Namen auf sich hat? „In unserer Musik bauen wir auch elektronische Elemente mit ein. Dabei entsteht ein Rückkopplungs-Soundeffekt, der sich ’Feedback’ nennt“, sagt Chris Loster.

Die „Mafia“ kam dann später dazu, warum - das weiß keiner mehr. An eines aber erinnern sich die vier Jungs aber noch ganz genau: „Wie es war, als wir unseren ersten Live-Gig hatten. Der war 2012 im Garten unseres Sängers Mickey Gun, der Geburtstag feierte. Die Stimmung war einfach super.“

Nach diesem Auftritt stand für die Band fest: Wir wollen so oft wie möglich live spielen. „Unser Traum ist eine Tour zu spielen. Von Münster über Hamburg nach Berlin, das hätte was. Oder mit dem Bully durch Holland - da ist das Publikum sehr entspannt“, sagt Chris Loster.

Damit aus dem Traum Wirklichkeit werden kann, probt die Band an zwei Tagen in der Woche in einem angemieteten Proberaum in Eicken.

Aktuell wird am Debütalbum gearbeitet. „Wir sind da schon recht ehrgeizig und verfolgen unser Ziel. Ich würde sagen, wir sind zu 80 bis 90 Prozent mit dem Album fertig, und es wird dieses Jahr auf jeden Fall noch veröffentlicht“, sagt Martin Wirtz.

Wer so lange nicht warten möchte, kann die Jungs aber auch schon vorher live sehen. Am 4. Juli stellt Feedback Mafia ihr Debütalbum im Jugendclub West-end in Mönchengladbach vor.

(Report Anzeigenblatt)