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2019: Prognose positiv

2019: Prognose positiv
Bewerten die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt: Die Chefin der Krefelder Agentur für Arbeit, Dr. Bettina Rademacher-Bensing sowie die Mitglieder des Verwaltungsrates, Dr. Ralf Sibben (l.) von der Unternehmerschaft Niederrhein und DGB-Vertreter Klaus Churt (r.). FOTO: Agentur für Arbeit
Zu Beginn des neuen Jahres stellt die Agentur für Arbeit die Jahresbilanz vor. Ergebnis: Die Arbeitslosenquote ist gesunken, die Beschäftigung liegt auf Rekordniveau. Von der Redaktion

Kreis Viersen (red).

"Mit der Entwicklung des Arbeitsmarktes in Krefeld und im Kreis Viersen sind wir zufrieden", zeigt sich Dr. Bettina Rademacher-Bensing erfreut. "Im Jahresdurchschnitt lag die Zahl der Arbeitslosen mit 21.809 unter dem Vorjahr mit 22.698", resümiert die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Krefeld und führt weiter aus: "Was mich besonders freut: Die Beschäftigung im Agenturbezirk liegt auf Rekordniveau. Hier sind 183.853 Menschen in Lohn und Brot, eine Steigerung von 3.467 Personen gegenüber dem Vorjahr".

Der Arbeitsmarkt war auch im Jahr 2018 von einer hohen Dynamik geprägt. So mussten sich zwar von Januar bis Dezember 48.936 Männer und Frauen arbeitslos melden, demgegenüber konnten aber auch 50.001 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden.

"Aufgrund der überwiegend positiven Wirtschaftsprognosen für das Jahr 2019 bin ich verhalten optimistisch, dass sich die gute Entwicklung des letzten Jahres auch in der ersten Jahreshälfte fortsetzt", blickt Dr. Rademacher-Bensing zuversichtlich nach vorne. "Für die nächsten zwei Monate allerdings rechnen wir saisonbedingt zunächst mit höheren Werten bei der Arbeitslosigkeit."

DGB-Vertreter Klaus Churt mahnt: "Es fehlen weiterhin Ausbildungsstellen in Krefeld. Hier muss sicher noch mehr passieren. Auch gilt es, die Personengruppe der Langzeitarbeitslosen stärker in den Fokus zu nehmen".

Ebenfalls Dr. Ralf Sibben von der Unternehmerschaft Niederrhein spricht das Thema Nachwuchs an: "Gute Fachkräfte in den Betrieben am Niederrhein zu halten, wird in Zukunft wichtiger denn je. Einige Betriebe haben bereits Schwierigkeiten, die Fachkräfte zu finden, die sie dringend benötigen".

Auch die Weiterbildung im Unternehmen sichere die Zukunft. Nicht nur nach neuen Mitarbeitern zu suchen, sondern die zu qualifizieren, die schon da sind. Auch dies sei ein wichtiges Personalinstrument für die Betriebe.

(StadtSpiegel)