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Xavier sang im Kinderdorf

Xavier sang im Kinderdorf
Mit Schwester Jordana besuchte Xavier Naidoo das Brückenhaus, wo er sich viel Zeit mit den Kindern nahm. FOTO: Kinderdorf
Waldniel (red). Xavier Naidoo und Dominikanerin Schwester Jordana aus dem Bethanien Kinder- und Jugenddorf in Waldniel waren 2008 zusammen an einer CD-Produktion beteiligt. Jetzt sind sich die beiden im Kinderdorf begegnet. Von Claudia Ohmer

Winkend und applaudierend stehen die Kinder und Jugendlichen des Kinderdorfes im Park vor dem Haus Clee, als Xavier Naidoo mit seiner Filmcrew für Aufnahmen zu einer Doku auf das Gelände an der Ungerather Straße fährt. In erster Linie ist er jedoch gekommen, um sich mit der bekannten Ordensschwester Jordana über Glaubenswege und Spiritualität auszutauschen, gleichzeitig wird er aber auch das Kinderdorfleben kennenlernen. „Seit vielen Jahren engagiert sich Xavier gegen Kinderarmut und unterstützt soziale Projekte in Mannheim“, erklärt Schwester Jordana. „Ich freue mich, ihm zu zeigen, was wir hier tun.“ Schwester Jordana lädt den Musiker ins Brückenhaus ein, wo sie mit fünf Kindern als Kinderdorffamilie zusammen lebt. Geduldig nimmt sich Naidoo viel Zeit, um sich von den Kindern die Zimmer zeigen zu lassen, um Kuchen zu essen, sich über Hobbys und Berufswünsche auszutauschen und mit ihnen rumzualbern.

„Auch diese Lebensform ist für mich Berufung“, sagt Schwester Jordana im Gespräch. Christlicher Glaube, aber auch die Frage, wie dieser gelebt wird, ist ein wichtiges Thema für beide: Die Frage, was Glauben und Christentum bedeute, verfolge den Musiker schon länger als sein halbes Leben, erklärt er im Gespräch.

Aber auch Musik ist Thema. Gemeinsam mit Gesangslehrerin Franka von Werden haben die kleinen Musiker ein Medley aus Liedern des Popstars vorbereitet. Xavier Naidoo feuert die Kinder an und stimmt beim letzten Lied selbst mit ein. „Ich kenne nichts, das so schön ist wie du“ singt er und zeigt auf die einzelnen Kinder. „Wahnsinn. Ich bin so stolz auf euch“, bedankt er sich sichtlich gerührt.

„Musik wirkt heilsam, das spürt jeder hier im Raum.“

(StadtSpiegel)