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Wohnungseinbrüche in Schwalmtal

Wohnungseinbrüche in Schwalmtal
Wer seinen Schmuck hier wiedererkennt möge sich unter 02162/37 70 bei der Kripo Viersen melden. FOTO: Polizei Viersen
Schwalmtal. Das richtige Verhalten eines Hausbewohners und die Präsenz von Polizeikräften in Tatortnähe ermöglichten am vergangenen Donnerstag die Festnahme eines vorbestraften 21-jährigen Niederkrüchteners. Von der Redaktion

Der Mann war um 11.25 Uhr von dem Bewohner eines Hauses auf dem Kranenbruch bei einem versuchten Einbruch ertappt worden. Er hatte ein Kellerfenster eingetreten und zuvor an der Haustür geklingelt, um sicher zu gehen, dass niemand zu Hause ist. Damit irrte er sich, konnte jedoch fliehen.

Der Bewohner konnte eine gute Personenbeschreibung abgeben, als er richtigerweise sofort die Polizei informierte. Aufgrund der in letzter Zeit vorgekommenen Wohnungseinbrüche im Bereich Schwalmtal und Niederkrüchten waren Einsatzkräfte in Tatortnähe unterwegs. Durch den schnellen Notruf des Hausbewohners gelang es ihnen, den Verdächtigen in unmittelbarer Tatortnähe zu stellen. Bei der Durchsuchung des Mannes stellten die Beamten Schmuckstücke sicher, die aus Diebstählen stammen dürften. Bislang konnten die Ermittler diese Wertgegenstände noch keiner konkreten Straftat zuordnen. Die Eigentümer der auf den Fotos abgebildeten Schmuckstücke (Armband, Zentra-Uhr) werden gebeten, sich unter 02162/37 70 zu melden. Die Ermittlungen, für welche Straftaten und Wohnungseinbrüche der junge Mann noch verantwortlich sein könnte, dauern an.

Der junge Mann, der als Serieneinbrecher polizeibekannt ist und noch unter Bewährung steht, bestritt den Tatvorwurf. Er gab an, dass er in dem Bereich unterwegs war, um nach Arbeit zu fragen. Vermutlich hat er in den vergangenen Tagen und Wochen besonders im Bereich Schwalmtal, Niederkrüchten und Brüggen tagsüber an verschiedenen Häusern geklingelt. Im Falle, dass ihm die Tür geöffnet wurde, mag er dann tatsächlich nach einer Nebenbeschäftigung gefragt haben. Die Kripo ist sehr daran interessiert, wo und bei wem in den vergangenen Wochen ein junger, blonder Mann geschellt und nach einem Minijob gefragt hat. Sie bittet Betroffene, sich unter 02162/37 70 zu melden.

(StadtSpiegel)