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Wenn Musik verbindet

Wenn Musik verbindet
Robin Wyers, Cristin Blum, Henrik Fritz, Jenny Winter, Vera Ingelsberger und Eyerusalem Lamken (v.l). Drei Mitglieder fehlen noch, zusammen sind sie „Mash-Up“. FOTO: Christiane Samuel
Waldniel. Die Leidenschaft für Musik verbindet neun junge Menschen, die sich in der evangelischen Kirchengemeinde Waldniel engagieren – unter dem Namen „Mash-Up“ planen sie nun ein Benefizkonzert, dessen Spendenerlös dem Kinderhaus des AHK Viersen zu Gute kommen soll. Von Christiane Samuel

„Wir kennen uns über die evangelische Kirche, wo wir teilweise als Teamer arbeiten – uns verbindet, dass wir viele gute Ideen haben und die Musik lieben“, erzählt Jenny Winter (17), die das Projekt um „Mash-Up“ ins Leben gerufen hat. Sie spielen Cello, Gitarren, Klavier und Querflöte und singen – damit bereiten die Mitglieder von „Mash-Up“ gerade ein eineinhalbstündiges Programm mit einem breiten Mix von Klassik über Pop und Jazz bis hin zu „A Capella“ vor. Musikalisch anspruchsvolle selbst geschriebene Arrangements mit interessanten Besetzungen und bekannte Stücke werden sich abwechseln. „Es wird für jeden Musikgeschmack etwas dabei sein, wir spielen Coldplay und Ed Sheeran genauso wie Michael Jackson oder die Wise Guys“, lächelt Vera Ingelsberger (17). Jeder habe Musikstücke vorschlagen können, dann habe man in der Gruppe über die Aufnahme ins Konzertprogramm abgestimmt, erzählt Jenny Winter. Auf das Kinderhaus Viersen sei sie durch Pfarrer Arne Thummes aufmerksam geworden. „Dort leben schwerstbehinderte Kinder, die aufgrund ihres medizinischen Zustands nicht bei ihren Eltern wohnen können – wir haben uns das Kinderhaus vor Ort angeschaut und waren begeistert davon, wie gemütlich es dort ist und wie liebevoll die Kinder dort umsorgt werden“, sagt Robin Wyers (17). Beim Benefizkonzert sollen Spendensammeltöpfe aufgestellt werden, denn der Besuch des Konzerts in der evangelischen Kirche Amern steht jedem offen und ist kostenfrei. Aber natürlich sind Spenden erwünscht und willkommen – alles, was in den Spendentöpfen landet, wird dann dem Kinderhaus zu Gute kommen.

Die Generalprobe für das Konzert würden die Mitglieder von „Mash-Up“ gerne vor Ort im Kinderhaus abhalten, damit die kleinen Bewohner, ihre Familien und Pfleger auch etwas mitbekommen von dem, was „Mash-Up“ extra für sie vorbereitet hat. „Ich singe immer gerne, aber es macht einfach noch mehr Spaß, es für einen solchen Zweck zu tun“, erklärt Eyerusalem Lamken (17). Und Jenny Winter ergänzt: „Es gibt dem gemeinsamen Musikmachen noch mehr Inhalt, wenn man es mit einem guten Zweck kombiniert!“ Auch Cristin Blum (16) hat besonders Spaß an der Zusammenarbeit und dem Miteinander in der Gruppe. Henrik Fritz (21), der als Rettungsassistent arbeitet, findet noch etwas anderes richtig gut: „Mit dem Konzert kann ich auch mal auf andere Weise die kranken Kinder unterstützen!“

(StadtSpiegel)