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Platz für 20 neue Kita-Kinder

Platz für 20 neue Kita-Kinder
Einrichtungsleitung Martina Lamers-Jilg, Henning Ehlers (Abteilungsleiter bei der AWO), Architekt Rrico Küpper und Gruppenleitung Sara Sievertz (von links) mit einigen Kindern in der neuen Puppenecke.
Schwalmtal (hei). In der AWO-Kita „Nottbäumchen“ ist was los. Es ist angebaut worden und dadurch gibt es jetzt gibt mehr Plätze. Nicht nur für Kinder ab drei, sondern auch schon für zweijährige. Die neue Gruppe genießt vor allen Dingen die Aussicht von oben, denn die befindet sich unter dem Dach. Von Heike Ahlen

Nicht nur in Schwalmtal, sondern sogar kreis-weit fiel im vergangenen Jahr plötzlich auf, dass Kita-Plätze fehlten. Ein Grund dafür war, dass die Prozentzahlen, für wie viele Kinder eines bestimmten Jahrgangs Plätze da sein müssen, angehoben wurden.

Das entspricht aber auch der Realität, die die Erzieherinnen in den Einrichtungen erleben. „Inzwischen fragen nahezu 100 Prozent der Eltern von Zweijährigen nach einem Kita Platz“, sagt Martina Lamers-Jilg, Leiterin der Awo-Kita Nottbäumchen in Schwalmtal.

Dort ist am Mittwoch, 1. Februar eine zusätzliche Gruppe eröffnet worden. Der Bau von sechs Plätzen für Zweijährige wurde vom Land gefördert, weitere 14 Plätze für Drei- bis Sechsjährige konnte der Träger aus Rücklagen früherer Förderungen beisteuern.

Die neuen Räume – insgesamt rund 70 Quadratmeter – sind als Aufstockung auf einen vorhandenen Anbau gebaut worden.

Dort sind nicht die „Kleinen“ eingezogen. Sie haben im Erdgeschoss ihr Revier aufgeschlagen. Im Zuge des Umbaus ist dort auch ein neuer Schlafraum für die Kinder entstanden.

Oben unter dem Dach genießen Drei- bis Sechsjährige die fantastische Aussicht aus den Fenstern in gleich drei Richtungen. Einige Kinder, die die Einrichtung bereits länger besuchen, waren während der Bauarbeiten so begeistert, dass sie sich bereit erklärten, in die neue Gruppe umzuziehen. Sie hießen dann Anfang Februar die neu hinzukommenden Kinder herzlich willkommen.

Insgesamt etwa 240.000 Euro hat der Anbau inklusive des Inventars gekostet. Baubeginn war Ende August letzten Jahres, und schon jetzt konnten die Kinder einziehen.

(StadtSpiegel)