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Neues Kletternetz im Kaiserpark

Neues Kletternetz im Kaiserpark
FOTO: Christiane Samuel
Schwalmtal. Seit März wirkte der Sandplatz im Kaiserpark merkwürdig verwaist und leer – das alte Kletternetz war nach 27 Jahren und intensiver Nutzung nicht mehr sicher und musste abgebaut werden. Von Christiane Samuel

Ganze Generationen von Kindern hatten die Kletterspinne mit viel Körpereinsatz "abgespielt". Sie ist und war ein Erfolgsmodell, sozusagen das Wahrzeichen des Kaiserparks – ursprünglich damals ausgesucht von Christa Bongartz von der Gemeinde Schwalmtal. Nun können sich nicht nur die Kleinen über ein neues buntes Kletternetz freuen, sondern auch die Vertreter der Gemeinde und des Schwalmtaler Bündnis für Familie e.V. probieren es zur Einweihung begeistert aus. "Es ist ein tolles Gerät, der Kaiserpark ohne die Kletterspinne ist kaum vorstellbar", sind sich alle einig.

"Dank dem Schwalmtaler Bündnis für Familie gibt es das Kletternetz nun wieder – das muss deutlich gesagt werden, denn die Gemeinde hätte das Geld dafür leider nicht aufbringen können", betont Bürgermeister Michael Pesch. Zwar seien die Bodenanker noch in Ordnung gewesen, aber alleine die Anschaffung des Netzes habe 9 000 Euro gekostet.


Für 2018/2019 sei dann die allgemeine Aufwertung des Spielplatzes im Rahmen des Spielplatzkonzepts durch die Gemeinde vorgesehen. "Bis dahin jedoch sollte der Sandplatz nicht leer bleiben – wir sind froh, dass wir als Bündnis für Familie in solchen Fällen unbürokratisch einspringen können", sagt die erste Vorsitzende Maria Beiten.
Das Bündnis hat sich die Familienfreundlichkeit für alle Generationen auf die Fahne geschrieben und freut sich über Spenden und auch Mitglieder. Ein Großteil des notwendigen Betrages für das Kletternetz jedoch konnte durch die Einnahmen der Kinderdorf-Boutique "Wie neu" aufgebracht werden, deren Gewinn sich Kinderdorf und Bündnis teilen.


Pünktlich zum Sommerferienbeginn können sich nun Kinder und Eltern wieder aufs ausgiebige Klettern, Turnen und Toben auf der neuen bunten Kletterspinne freuen.

(StadtSpiegel)