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Lüttelforst neu entdeckt

Lüttelforst neu entdeckt
St. Jakobus Lüttelforst ist Startpunkt für einen ungewöhnlichen Spaziergang durch das Waldhufendorf.
Lüttelforst. Der Förderverein Kultur und Tradition Lüttelforst lädt ein zu einem Dokumentar-Spaziergang der besonderen Art am heutigen Sonntag, 7. Mai, um 14 Uhr ab der Kirche St. Jakobus. Landschaftsarchitekt Stephan Müller und Naturkundler Wolfgang Müller wollen die Landschaft des Waldhufendorfes für einen Nachmittag in ein ungewohntes Licht stellen. Von der Redaktion

Beide Protagonisten sind erfahrene und bekannte Naturführer, die mit Fachwissen in rund 2,5 Stunden den Teilnehmern bekannte Orte und unbekannte, sogenannte „Un-Orte“, näher bringen werden. Das überlieferte „ideale Landschaftsbild“ wird während der Tour in seine Bestandteile aufgelöst und am Ende zu einer neu verstandenen Komposition zusammengefügt.

Bei diesem ganz besonderen Spaziergang geht es um Entschleunigung der Wahrnehmung. Die Sinne sollen geschärft werden, um gewöhnliche Orte zu außergewöhnlichen Kulissen reifen zu lassen.

Stephan Müller inszeniert seit vielen Jahren das Erleben von Landschaften in Anlehnung an den Pionier der „Spaziergangswissenschaften“, den Schweizer Lucius Burckhardt (1925 – 2003), der in den 1980er Jahren mit dem Lehrstuhl „Promenadologie“ (Englisch: „Strollology“) als Professor an der Gesamthochschule Kassel für weltweites Aufsehen sorgte.

Wolfgang Müller wird mit Erläuterungen über die heimische Flora und Fauna den Dokumentar-Spaziergang fachlich ergänzen.

Die beiden Akteure wünschen sich zwischen den Stationen einen lebendigen Austausch mit den Teilnehmern. Der Spaziergang wird auch bei schlechtem Wetter stattfinden. Die Teilnahme ist kostenlos.

(Report Anzeigenblatt)