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Kleines Tennistalent ganz groß

Kleines Tennistalent ganz groß
Constantin steht leidenschaftlich gerne auf dem Tennisplatz – und das sehr erfolgreich. FOTO: TG Waldniel
Waldniel. Constantin von Danwitz ist sieben Jahre alt und spielt bei der TG Waldniel mit sehr viel Leidenschaft Tennis. Obwohl noch so jung, hat er schon viel Turniererfahrung gesammelt. Von Simone Krakau

Constantin von Danwitz hielt als vierjähriger das erste Mal einen Tennisschläger in seiner linken Hand. Zusammen mit Freunden aus dem Kindergarten nahm er einige Schnupperstunden im benachbarten Tennisclub. Im Folgejahr blieb er als einziger der Gruppe beim Tennis. Schnell hatte er ein gutes Gefühl für Schläger, Ball und Platz erkennen lassen. 2016 startete er im Alter von fünf Jahren bei seinem ersten, kleinen Turnier. Beim GHTC trat er damals beim 1. Mini-Cup im Kleinfeld an. Obwohl er als jüngster im Feld spielte, erzielte er den dritten Platz – doch Consti, so sein Spitzname, wollte mehr. Aber erst im Jahr 2017 startete er seine „Turnierkarriere“. Trotz seiner drei Turniersiege, war sein größter Erfolg der zweite Platz beim Borgi-Cup in Krefeld mit 64 Kindern in der Konkurrenz, gefolgt vom dritten Platz bei den offenen Mönchengladbacher Stadtmeisterschaften mit 24 Teilnehmern. Mit Beginn der Sommersaison tritt er mit der U10-Mannschaft für die TG Waldniel an.

Dass er sich spielerisch in den letzten Monaten enorm weiter entwickelt hat, sieht man am Ergebnis des letzten Turniers vom 27. Mai. Beim 7. Kids Cup des TC Lindlar, bestand die Konkurrenz aus fünf weiteren Kindern. Constantin war wieder einmal der jüngste im Teilnehmerfeld. Dort wurde erst in zwei Gruppen gespielt. Bei heißen Temperaturen zeigten alle 56 Teilnehmer in den verschiedenen Altersklassen des Turnieres eine beachtliche Leistung.

In der Gruppenphase schaffte Constantin als Einstand ins Turnier einen Dreisatz-Sieg. Beim zweiten Spiel kämpfte er mit Problemen am rechten Fuß. Dort unterlag er knapp in ebenfalls drei Sätzen. Mit dieser Bilanz belegte er den zweiten Platz in der Gruppe. Im Viertelfinale war er wieder ganz der „Alte“: keine Probleme mit dem Fuß und voller Selbstbewusstsein. In glatt zwei Sätzen spielte er sich ins Halbfinale. Dieses war dann der eigentliche Höhepunkt im Turnier. Dort traf er auf Marc Mischenko vom TC Hilden. Beide legten Schläge an den Tag, die alle Zuschauer verzückten und mit viel Beifall bekundet wurden. Am Ende der Hitzeschlacht ging Constantin nach drei Sätzen als Sieger vom Platz. Im Finale traf er auf Kjell Benninger aus Köln vom Kölner THC Stadion Rot Weiß. In der Gruppenphase hatte er ihn noch besiegt. Fast sechs Stunden später war ein wenig die Luft raus. Der Gegner hatte am Ende die taktisch besseren Mittel und siegte knapp in drei Sätzen.

Und seine Entwicklung lässt für die Zukunft hoffen.

(StadtSpiegel)